Nach langem Rechtsstreit erhält Shakira über 60 Millionen Euro vom spanischen Finanzamt zurück. Das Gericht stellt fest, dass die Sängerin 2011 keine Steuerresidentin in Spanien war und damit zu Unrecht besteuert wurde.
Nach acht Jahren Gerichtszoff: Finanzamt zahlt Shakira 60 Mio Euro zurück

Die Sängerin Shakira (49) hat in einem langwierigen Rechtsstreit mit den spanischen Steuerbehörden über 60 Millionen Euro zurückerhalten.
Gerichtsurteil zugunsten von Shakira
Das Nationale Gericht in Spanien hat der Musikerin nun endgültig Recht gegeben und die Vorwürfe der Steuerbehörden umfassend widerlegt. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass Shakira im Jahr 2011 keine Steuerresidentin in Spanien war.
Dieses Urteil revidiert eine Entscheidung aus dem Jahr 2021, in der die Sängerin wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs bei der Einkommen- und Vermögensteuer verurteilt worden war. Für die spanischen Finanzbehörden ist dies besonders schmerzhaft, da sie nun verpflichtet sind, die gesamten Beträge inklusive Zinsen zurückzuzahlen, was einen Verlust von über 60 MILLIONEN EURO bedeutet.
Aufenthalt und Bindungen in Spanien
Das Gericht stellte fest, dass Shakira sich 2011 überwiegend außerhalb Spaniens aufhielt. Zudem fehlten die erforderlichen beruflichen und familiären Bindungen, um sie als Steuerinländerin zu klassifizieren.
„Es gab nie Betrug“, erklärte Shakira nach dem Freispruch. „Nach über acht Jahren brutaler öffentlicher Kritik, orchestrierter Kampagnen zur Zerstörung meines Rufs und unzähligen schlaflosen Nächten, die letztendlich meine Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Familie beeinträchtigten, hat das Nationale Gericht endlich für Recht gesorgt.“
Öffentliche Vorwürfe und persönliche Auswirkungen
Die Sängerin äußerte sich auch zu den Auswirkungen der Vorwürfe auf ihr Leben. Sie fühlte sich wie eine Schuldige behandelt und warf den Behörden vor, Informationen gezielt durchgestochen zu haben, um ihren Namen zu nutzen, um andere Prominente einzuschüchtern.
„Dieser Sieg ist den Tausenden Bürgern gewidmet, die von einem System zermürbt werden, das sie von Anfang an für schuldig hält“, sagte Shakira.
Tournee und Steuerpflicht
Im Jahr 2011 war Shakira auf einer Welttournee und gab 120 Konzerte in 37 Ländern. Laut ihrem Anwaltsteam hatte sie zu diesem Zeitpunkt weder einen Wohnsitz noch Kinder oder einen Geschäftssitz in Spanien. Dennoch forderte die spanische Steuerbehörde, dass sie Steuern auf alle Einnahmen der Tournee zahlt, ohne ihre Ausgaben zu berücksichtigen, was zu erheblichen finanziellen Verlusten führte.
Das Gericht stellte fest, dass die Steuerbehörden nicht nachweisen konnten, dass Shakira die gesetzlich vorgeschriebene Aufenthaltsdauer von 183 Tagen im Land überschritt. Ihr Aufenthalt betrug höchstens 163 Tage, einschließlich nachgewiesener und vermuteter Tage.
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Quellen: Bild
Bildquelle: Marcello Casal Jr/Agência Brasil via Wikimedia Commons (CC BY 3.0 br)








