Der Tod von Vittorio Pirbazari erschüttert Fans und Kollegen. Seine letzte Rolle wird bleiben – als starker, aber verletzlicher Charakter in einem Film, der nun tragischerweise auch von einem echten Abschied begleitet wird.
Plötzlicher Tod nach Filmstart: „Haps“-Star stirbt mit 44

Erst vor wenigen Tagen feierte der Kinofilm „Haps – Crime Doesn’t Pay“ Premiere. Jetzt trauert das gesamte Filmteam um einen seiner Darsteller: Vittorio Pirbazari ist völlig unerwartet mit nur 44 Jahren verstorben.
Trauer um „Häftling Attila“
Pirbazari spielte im Gefängnisdrama die Rolle des Insassen Attila – ein Charakter, der, wie viele andere im Film, von einem Schauspieler mit realem Vorstrafenregister dargestellt wurde. Das war Teil des Konzepts: Echtheit statt Fiktion. Umso schockierender, dass nur kurz nach dem Kinostart die traurige Nachricht folgte.
Auf dem offiziellen Instagram-Account des Films teilte das Team die Todesmeldung:
„Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Wir werden dich in liebevoller Erinnerung behalten – danke für deine Wärme, deine kreative Seele und dass du Teil dieser Reise warst.“
Herzinfarkt auf dem Laufband
Noch zwei Tage vor seinem Tod postete Pirbazari ein Selfie im Fitnessstudio – zurück im Training nach einer Verletzungspause. Doch was als Comeback geplant war, wurde zur Tragödie. Am folgenden Tag soll er auf dem Laufband einen Herzinfarkt erlitten haben, wie sein enger Freund und Kollege Said Ibrahim in einem Video erklärte:
„Es geht einfach vorbei, von jetzt auf gleich. Man weiß nie, wann es so weit ist.“
Weggefährten trauern in den sozialen Medien
Zahlreiche Stars und Kollegen meldeten sich zu Wort. Regisseur Ekrem Engizek, Hauptdarsteller Constantin von Jascheroff und auch Musiker Senay Gueler äußerten sich bestürzt.
Gueler schrieb: „Mindestens so riesig wie deine Muskeln war dein Herz. Geschockt von deinem plötzlichen Tod. Meine Gedanken sind bei deiner Familie.“
Karriere zwischen Fitness und Film
Vittorio Pirbazari, geboren im Iran, machte sich zunächst als Teil der YouTube-Fitnessgruppe Hardgainer Crew einen Namen. Später trat er in Serien wie Dogs of Berlin oder im Tatort auf. Mit „Haps“ gelang ihm jetzt der Sprung auf die Kinoleinwand – kurz vor seinem tragischen Tod.
Familie bleibt zurück
Pirbazari hinterlässt seine Lebensgefährtin und einen vierjährigen Sohn. Besonders tragisch: Der Schauspieler stand offenbar mitten im Leben – und hatte gerade erst neue berufliche Pläne geschmiedet.
Worum geht es in „Haps – Crime Doesn’t Pay“?
Der Film erzählt die Geschichte von Alexander Rothstein, der wegen Drogendelikten im Knast landet – ausgerechnet in einer Zelle mit zwei gefährlichen Mitinsassen. Schnell wird klar: Um zu überleben und für sein ungeborenes Kind da zu sein, muss Alex in der rauen Gefängniswelt durchgreifen – ein waghalsiger Plan beginnt. Doch das Spiel mit Macht, Geld und Gewalt fordert seinen Preis.