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René Benko: Elektronischer Hausarrest mit Fußfessel nach 629 Tagen Haft – Newsflash24

Nach 629 Tagen in Haft erhält der Unternehmer René Benko (49) die Erlaubnis, das Gefängnis zu verlassen und in den elektronisch überwachten Hausarrest zu ziehen.

René Benko: Hausarrest mit Fußfessel statt Gefängnis vor neuem Prozess
Grissef via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Nach 629 Tagen in Haft erhält der Unternehmer René Benko (49) die Erlaubnis, das Gefängnis zu verlassen und in den elektronisch überwachten Hausarrest zu ziehen. Das Landesgericht Innsbruck entschied am Mittwochmorgen im Rahmen einer nicht öffentlichen Haftprüfungsverhandlung, dass Benko eine elektronische Fußfessel tragen muss. Diese Entscheidung wurde von seinem Verteidiger Norbert Wess (51) bestätigt.

Gerichtsurteil ermöglicht Hausarrest

Die Entscheidung des Gerichts erlaubt es Benko, in eine 60 Quadratmeter große Wohnung in Innsbruck umzuziehen. Wess argumentierte, dass sein Mandant außerhalb der Justizanstalt besser auf die bevorstehenden komplexen Wirtschaftsprozesse vorbereitet werden könne. Diese Prozesse stehen in den kommenden Monaten an.

Staatsanwaltschaft äußert Bedenken

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sprach sich gegen die Gewährung einer Fußfessel aus und legte einen 110 Seiten umfassenden Beschluss vor, der die anhaltende Tatbegehungsgefahr betonte. Dennoch stellte der Einzelrichter nach einer 25-minütigen Verhandlung fest, dass keine Fluchtgefahr mehr bestehe. Benko habe bereits zwei Drittel seiner 30-monatigen Haftstrafe wegen Betrug und betrügerischem Bankrott verbüßt.

Erleichterung für Benko

Die Entscheidung stellt für Benko eine Erleichterung dar. Ende September wurde er wegen betrügerischer Krida zu 30 Monaten unbedingter Haft verurteilt. Da er seit Januar 2025 in Untersuchungshaft sitzt, wird diese Zeit auf die Strafe angerechnet. Wess äußerte sich erfreut über das Urteil:

„Wir freuen uns natürlich aus Sicht der Verteidigung, aber insbesondere auch für unseren Mandanten, dass das LG Innsbruck unserem Rechtsstandpunkt gefolgt ist und Herr Benko nun die Möglichkeit bekommt, sich auf den nächsten bevorstehenden Prozess umfassend vorzubereiten.“

Nächste rechtliche Schritte

Bereits am 4. und 5. November muss sich Benko erneut vor Gericht verantworten. Ein weiterer Prozess wegen Betrugsvorwürfen steht am Landesgericht Innsbruck an. Damit beginnt für den ehemaligen Immobilien-Milliardär eine neue Phase seiner juristischen Auseinandersetzung, jedoch nicht mehr hinter Gefängnismauern, sondern mit einer elektronischen Fußfessel.

Aktuell gibt es keine Informationen über einen möglichen Haftantritt nach rechtskräftigen Verurteilungen in weiteren Verfahren.


Quellen: Bild

Bildquelle: Grissef via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS