Er war einer der bekanntesten Schauspieler der DDR. Die Trauer über seinen Tod ist bei Familie, Freunden und Anhängern sehr groß.
DDR-Ikone: „James Dean des Ostens“ tot
Der TV-Star wurde vor allem durch seine Auftritte im „Polizeiruf 110“ bekannt, dort spielte auch oft seine Frau mit. Ab den 60er Jahren wirkte er in zahlreichen Filmen mit und arbeitete als Schauspieler unter anderem beim Deutschen Theater in Berlin.
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1987 wurde ihm der Goethe-Preis der Stadt Berlin verliehen. Die „taz“ nannte ihn wegen der Jugendlichkeit seiner Rollen in den 60er und 70er Jahren rückblickend den „James Dean des Ostens“.
In der Wendezeit engagierte sich der Schauspieler auch politisch und unterstützte unter anderem das Bürgerkomitee zur Aufklärung von Stasi-Verbrechen, berichtet die „Augsburger Allgemeine“.
Schauspieler Peter Reusse gestorben
Der Schauspieler Peter Reusse ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren nach schwerer Krankheit, wie seine Familie der DPA mitteilte. Reusse machte vor allem in der DDR in Filmen und auf der Bühne Karriere.
Der Film über „Probleme der Nachkriegsjugend in der DDR“ landete nach einigen Probeaufführungen bis zur Wende im Giftschrank. Nach der Einheit spielte er mit Iris Berben, Nadja Tiller oder Charles Aznavour, berichtet „T-Online“.
Bei Proben zu „Der Eismann kommt“ brach Reusse 1993 im Deutschen Theater zusammen. Die Folgen: Gedächtnisverlust, persönliche Krise und er musste seine Karriere als Schauspieler beenden.
Er wurde dann Maler und Bildhauer und schrieb Gedichte und Erzählungen.