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SWR-Moderator Matthias Holtmann im Alter von 75 Jahren gestorben

Der langjährige Moderator des Südwestrundfunk hat seinen Kampf gegen die Parkinson-Krankheit verloren – jetzt verneigt sich eine ganze Radiowelt.

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Foto: Depositphotos

Vom Musiker zum Radiostar

Matthias Holtmann, geboren 1950 in Recklinghausen, begann seine Medienkarriere als Schlagzeuger und schaffte den Sprung ins Radio. 1979 startete er beim damals noch Süddeutscher Rundfunk (SDR) als Musikredakteur, später wurde er Musikchef bei SDR3 und nach der Fusion mit dem Südwestfunk zum Programmchef bei SWR3.

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Kultsendungen und Stimme des Südens

Mit Formaten wie „Extraspät“, „Na und!?“ oder „SWR3 – Ring frei“ erreichte Holtmann große Bekanntheit im Südwesten Deutschlands. Von 2005 an moderierte er zudem bei SWR1 Baden‑Württemberg, unter anderem die Sendung „Guten Abend, Baden-Württemberg“. Er prägte die Radiolandschaft im Land mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem Humor.

Rücktritt nach Parkinson-Diagnose

Im Jahr 2009 wurde bei Holtmann die Parkinson-Krankheit diagnostiziert. Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen blieb er vielen Hörerinnen und Hörern erhalten, bis er sich endgültig 2015 im Alter von 65 Jahren vom Moderationsbetrieb verabschiedete.

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Medienwelt trauert um eine Stimme

Mit seinem Tod verliert der Südwestrundfunk eine prägende Persönlichkeit. Kollegen und Fans würdigten Holtmann als Moderator mit Herz, Humor und musikalischem Gespür – eine Stimme, die Generationen begleitet hat.

TS