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US-Fernsehens verliert Ikone: Susan Saint James mit 80 Jahren an Krebs gestorben

Nun ist die renommierte Schauspielerin im Alter von 80 Jahren verstorben.

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Jahrzehnte bevor globale Streaming-Plattformen das Sehverhalten revolutionierten, prägten die klassischen Hauptabendprogramme des linearen Fernsehens das kollektive Gedächtnis von Millionen Zuschauern. Zu den prägendsten Gesichtern dieser Ära zählte Susan Saint James, die bereits Ende der 1960er-Jahre zu den gefragtesten TV-Persönlichkeiten der Vereinigten Staaten aufstieg und über Generationen hinweg Primetime-Formate anführte.

Nun ist die renommierte Schauspielerin im Alter von 80 Jahren verstorben. Nach Angaben eines offiziellen Sprechers erlag sie den Folgen einer Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs, die zuvor bei ihr diagnostiziert worden war. Mit ihrem Tod verliert die US-amerikanische Unterhaltungsindustrie eine mehrfach ausgezeichnete Darstellerin, die sich nach einer jahrzehntelangen Bühnen- und Fernsehpräsenz schließlich weitgehend ins Privatleben zurückgezogen hatte.

Vom frühen Emmy-Triumph zum Serienhit an der Seite von Rock Hudson

Ihren schauspielerischen Durchbruch erlebte Saint James bereits zu Beginn ihrer Laufbahn. Bereits im Jahr 1969 sicherte sie sich für ihre schauspielerische Darbietung in der Serie „The Name of the Game“ die begehrte Trophäe des Emmy. Dieser frühe Ritterschlag eröffnete ihr den Weg zu zahlreichen weiteren Engagements in Fernsehformaten und Filmproduktionen. Größte Bekanntheit erlangte sie schließlich in den 1970er-Jahren durch die Krimiserie „McMillan & Wife“, in der sie an der Seite von Hollywood-Größe Rock Hudson zu sehen war.

  • Erste Auszeichnung: Auszeichnung mit dem Primetime Emmy Award 1969 für „The Name of the Game“.
  • Kultstatus in den 1970ern: Fünf Staffeln als titelgebende Hauptfigur in der Krimireihe „McMillan & Wife“.
  • Erfolg im Sitcom-Bereich: Hauptrolle in der Hit-Serie „Kate & Allie“ an der Seite von Jane Curtin in den 1980er-Jahren.
  • Ehrung der Branche: Verleihung eines Sterns auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame im Jahr 2008.

Nach fünf erfolgreichen Staffeln kam es jedoch zu tiefgreifenden Vertragsstreitigkeiten, woraufhin Saint James die Erfolgsserie verließ. Die Entscheidung hatte weitreichende Konsequenzen für das Format: Die Autoren ließen ihre Figur bei einem fiktiven Flugzeugabsturz sterben, und der Sender strich den Zusatz „& Wife“ aus dem Serientitel. Ohne die Darstellerin verlor die Produktion ihren Reiz und wurde nach lediglich einer weiteren Staffel eingestellt.

Sitcom-Ruhm in den 1980er-Jahren und ein schwerer Schicksalsschlag

In den 1980er-Jahren feierte Saint James ein triumphales Comeback. An der Seite der Komikerin Jane Curtin übernahm sie eine der beiden Hauptrollen in der Sitcom „Kate & Allie“, die den Alltag zweier geschiedener Mütter in einer gemeinsamen Wohngemeinschaft behandelte. Nach dem Finale der Serie im Jahr 1989 reduzierte Saint James ihre Schauspielauftritte drastisch, um sich vordergründig familiären Verpflichtungen zu widmen. Für ihr Lebenswerk erhielt sie 2008 ihren festen Platz auf dem Hollywood Walk of Fame.

Das Privatleben der Darstellerin blieb von schweren Prüfungen nicht verschont. Im Jahr 2004 verunglückte ein Privatjet beim Start, an dessen Bord sich ihr Ehemann Dick Ebersol sowie die gemeinsamen Söhne Charles und Teddy befanden. Ihr 14-jähriger Sohn Teddy überlebte den Unfall nicht.

Bleibendes Vermächtnis einer nahbaren Persönlichkeit

Trotz der Schicksalsschläge behielt Saint James ihre ausgeprägte Menschenfreundlichkeit bei. In einer gemeinsamen Stellungnahme hob ihre Familie hervor, mit welcher Großzügigkeit sie ihrer Umwelt begegnet sei:

Für sie gab es keine Fremden. Jeder Mensch, dem sie begegnete, war im jeweiligen Moment die wichtigste Person im Raum – von Spitzenkräften im Vorstand bis zur Verkäuferin im Geschäft, die nach kurzer Zeit ihre gesamte Lebensgeschichte kannte.

Ihren Nachkommen habe sie stets vermittelt, im Alltag innezuhalten, freundlich zu bleiben und Empathie über finanzielle Errungenschaften zu stellen. Das Andenken an die Schauspielerin bleibt damit nicht nur durch ihre Meilensteine der TV-Geschichte lebendig, sondern vor allem durch ihr uneigennütziges soziales Engagement im privaten Umfeld.


Quellen: n-tv, t-online

Bildquelle: depositphotos

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS