In einem emotionalen Beitrag erklärte sein Team: “Mit schwerem Herzen teilen wir die Nachricht, dass unser lieber John friedlich im Kreise seiner Familie verstorben ist.”
Welchen Einfluss hinterlässt John Frieda nach seinem Tod?

Der britische Friseur und Unternehmer John Frieda ist verstorben. Der Tod des bekannten Hairstylisten wurde am Dienstag von seinem Londoner Salon über soziale Medien bekannt gegeben. Frieda starb im Alter von 75 Jahren, wobei keine Details zur Todesursache veröffentlicht wurden.
Einfluss auf die Branche und persönliche Erinnerungen
In einem emotionalen Beitrag erklärte sein Team:
“Mit schwerem Herzen teilen wir die Nachricht, dass unser lieber John friedlich im Kreise seiner Familie verstorben ist.”
Weiter betonten sie, dass Frieda “mehr als nur ein Mentor” gewesen sei und als “wahre Ikone der Friseurbranche” angesehen wurde.
Seine Stieftochter Asia Agnelli Lagrange äußerte sich ebenfalls auf Instagram und schrieb:
“Heute haben wir den besten Mann verloren, den es je gab. Ich teile das mit euch, weil ich weiß, dass er das Leben so vieler Menschen berührt hat.”
Dies führte zu zahlreichen Beileidsbekundungen von Nutzern unter den beiden Beiträgen.
Karriere und kreative Meilensteine
John Frieda wurde in eine Familie von Friseuren geboren, wollte jedoch zunächst einen anderen Weg einschlagen. Letztendlich fand er jedoch seine Bestimmung im Friseurhandwerk. Seine Karriere begann im Salon seines Vaters, bevor er zu House of Leonard in London wechselte. Dort wurde er schnell zum Assistenten des Inhabers und übernahm schließlich den Vornamen seines Vaters, um sich von einem anderen Angestellten gleichen Namens abzugrenzen.
Im Jahr 1976 machte er mit dem sogenannten Purdey-Schnitt, einem markanten Topfschnitt, auf sich aufmerksam, der vor allem durch die Schauspielerin Joanna Lumley in der Serie “The New Avengers” populär wurde. Im selben Jahr eröffnete Frieda mit nur 25 Jahren seinen eigenen Salon. Er betonte oft, dass er eine neue Herausforderung suchte, da er sich schnell langweile.
Privatleben und Erbe
1976 heiratete er die Sängerin Lulu in Hampstead, und unter den Hochzeitsgästen befanden sich berühmte Persönlichkeiten wie Ringo Starr, Elton John und Tom Jones. Das Paar bekam einen Sohn, Jordan, trennte sich jedoch in den frühen 1990er Jahren. Später fand Frieda in Frances Avery Agnelli, der Witwe des Fiat-Erben Giovanni Alberto Agnelli, neue Liebe. Die beiden heirateten im Jahr 2019 und haben zwei gemeinsame Kinder, Leyla Luna und Jackson. Frieda hinterlässt außerdem zwei Enkelkinder.
Bekanntheit durch Haarpflegeprodukte
Ein weiterer bedeutender Aspekt seiner Karriere war die Einführung seiner Haarpflegelinie Ende der 1980er Jahre, die er zusammen mit der US-Managerin Gail Federici entwickelte. Die Produktreihe startete mit “Frizz-Ease” und wurde 2002 für 450 Millionen Dollar an den japanischen Konzern Kao verkauft. Frieda behielt jedoch seine fünf Salons in London, New York und Los Angeles, zu dessen prominenten Kunden unter anderem Madonna, Nicole Kidman, Scarlett Johansson, Gwyneth Paltrow, Naomi Watts und Prinzessin Diana zählten.
Quellen: t-online
Bildquelle: depositphotos
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