Helga Piur, bekannt aus der DDR-Serie „Zahn um Zahn“, liegt nach einem Zusammenbruch im Krankenhaus. Die 86-Jährige kämpft mit gesundheitlichen Problemen und äußert sich besorgt über ihren Zustand.
Wie geht es der ehemaligen DDR-Schauspielerin Helga Piur im Krankenhaus?

Helga Piur, die bekannte Schauspielerin aus der DDR, befindet sich derzeit im Krankenhaus. Die 86-Jährige hat in den letzten Wochen gesundheitliche Probleme, die sie stark belasten.
Gesundheitliche Herausforderungen für Helga Piur
Ende März erlitt die Schauspielerin einen Zusammenbruch, der sie dazu zwang, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. In einem Gespräch mit einem Magazin äußerte sie:
„Es geht mir im Moment nicht gut. Ich bin im Krankenhaus. Die Situation ist gerade mehr als kompliziert. Ich weiß nicht, was mir fehlt.“
Piur berichtete von Herzrasen und einem allgemeinen Gefühl der Schwäche.
„Ich fühlte mich mehr als elend, hatte plötzlich keine Kraft mehr, es ging mir schlecht,“
erklärte sie weiter.
Einblick in ihre aktuelle Lage
Die Schauspielerin, die in den 1980er Jahren mit der Arztserie „Zahn um Zahn“ berühmt wurde, hat in den letzten Jahren stark abgenommen und beschreibt sich selbst als „zu dünn“. Ihr Umfeld beschreibt die Situation als ernst, jedoch nicht lebensbedrohlich.
„Mein Körper hat mir einfach meine Grenzen aufgezeigt,“
sagte sie.
Emotionale Belastungen
Die gesundheitlichen Probleme sind nicht nur physischer Natur. Piur kämpft auch mit emotionalen Herausforderungen.
„Es ist für mich schwer zu ertragen, dass ich plötzlich nicht mehr kann, wie ich will. Ich war immer kraftvoll, habe mich um andere gekümmert. Aber dabei habe ich mich leider selbst vergessen,“
reflektierte sie über ihre Situation.
Verluste und Trauer
In den letzten Jahren hat Helga Piur mehrere persönliche Verluste erlitten. Ihr zweiter Ehemann, der Regisseur Günter Stahnke, verstarb 2018 im Alter von 90 Jahren an Krebs. Die beiden waren 44 Jahre lang verheiratet.
„Wir haben alles miteinander geteilt, stundenlang über Gott und die Welt geredet,“
erinnerte sie sich an die gemeinsame Zeit. Auch ihr erster Mann, Gert Andreae, starb bereits im Alter von 47 Jahren ebenfalls an Krebs. Diese Verluste haben bei Piur tiefe Spuren hinterlassen.
Umgang mit der Trauer
Die Schauspielerin hat in der Vergangenheit viele Freunde und Weggefährten verloren.
„Jedes Mal, wenn mich wieder ein lieber Mensch verlassen hat, war ich unendlich traurig. Wie gerne würde ich mit meinem Mann und meinen Freunden noch einmal über die guten alten Zeiten sprechen?“
Diese Gedanken zeigen, wie sehr sie unter den Verlusten leidet.
Medikamentöse Behandlung und Ausblick
Um ihre Schmerzen zu lindern, ließ sich Piur von ihrem Arzt starke Beruhigungsmittel verschreiben. Rückblickend betrachtet, sieht sie dies jedoch als Fehler an.
„Tabletten sind eben nie eine Lösung. Ich habe nun die Quittung dafür bekommen, dass ich mir nicht früher andere Hilfe geholt habe,“
sagte sie. Trotz aller Herausforderungen bleibt sie optimistisch:
„Wenn es mir körperlich wieder besser geht, dann geht es auch mit meiner Seele aufwärts. Man darf die Hoffnung nie verlieren, sonst ist man selbst verloren.“
Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-1988-0327-001 / Kasper, Jan Peter / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5424284








