Frank Beard, der Schlagzeuger von ZZ Top, ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Die Band würdigt ihn als innovativen Musiker und treuen Freund, während sie ihren Tourplan anpasst und Beards Erbe in der Rockmusik betont.
ZZ-Top-Drummer Frank Beard verstorben – Ein Verlust für die Rockmusik

Frank Beard, Schlagzeuger von ZZ Top, verstorben
Im Alter von 77 Jahren ist Frank Beard, der Schlagzeuger der berühmten Rockband ZZ Top, verstorben. Die Band hat öffentlich bekannt gegeben, dass sie nicht nur einen talentierten Musiker, sondern auch einen treuen Freund verloren hat. Billy Gibbons, ein Bandmitglied, äußerte sich in einem sozialen Netzwerk und hob Beards innovative Fähigkeiten als Schlagzeuger sowie seine tiefen Wurzeln in Texas hervor. Frank Beard starb in einem Hospiz auf seiner Ranch in Richmond, Texas, im Kreise seiner Familie. Die genauen Umstände seines Todes wurden bislang nicht offengelegt.
Beards musikalischer Werdegang und Einfluss
Frank Beard fiel als einziges Mitglied von ZZ Top auf, da er keinen prägnanten Vollbart trug. Seinen Platz als Schlagzeuger nahm er seit der Gründung der Band im Jahr 1969 ein und war entscheidend für den charakteristischen Sound der Gruppe. Besonders in den 1970er Jahren erlebte die Band mit ihrem dritten Album “Tres Hombres” einen massiven Erfolg, das heute als Meilenstein gilt. Vor seiner Zeit bei ZZ Top spielte Beard in mehreren Bluesrock-Bands, die ihn auf seinen Weg zur Band führten.
Reaktionen auf den Tod von Frank Beard
Nach dem Verlust von Frank Beard hat ZZ Top einige ihrer geplanten Konzerte abgesagt, darunter Auftritte in Salt Lake City und Colorado Springs. Dennoch plant die Band, ihre Tour “The Big One!” an diesem Wochenende in Austin fortzusetzen, einem Ort, der für Beard eine besondere Bedeutung hatte. ZZ Top hatte bereits zuvor den Verlust ihres Bassisten Dusty Hill beklagt, der 2021 im Alter von 72 Jahren verstorben war.
Die Geschichte von ZZ Top
Gegründet wurde ZZ Top im Jahr 1969 in Houston, Texas. Beard trat noch im selben Jahr in die Band ein. Ihr erstes Album wurde 1970 veröffentlicht, und mit “Tres Hombres” im Jahr 1973 gelang der große Durchbruch. In den 1970er Jahren brachte die Band insgesamt sechs Alben heraus und entwickelte ihren Stil von schwerem Bluesrock hin zu einem Sound, der zunehmend durch Synthesizer geprägt war. Die Gruppe tourte in den späten 1970er Jahren ausgiebig und führte die “World Wide Texas Tour” durch, die nahezu 100 Auftritte umfasste.
Frank Beards Bescheidenheit und sein Erbe
Beard war bekannt für seine Bescheidenheit und sprach oft zurückhaltend über seine Erfolge. Bei der Einweisung von ZZ Top in die Rock and Roll Hall of Fame im Jahr 2004 äußerte er, dass sein Leben in großem Maße eine erfreuliche Überraschung gewesen sei. Sein musikalisches Erbe wird in der Rockwelt weiterhin geschätzt und er wird von Fans sowie Kollegen schmerzlich vermisst.
Quellen: n-tv, t-online
Bildquelle: depositphotos
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