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Achtung Betrug: Sparkasse, Volksbank, PayPal und Co. – DAS ist die neue Abzock-Masche

Mit den Ängsten und der Unwissenheit der Menschen ziehen Betrüger aktuell eine besonders perfide Abzock-Masche durch.

Vorsicht Abzocke: Betrüger versuchen an ihre Daten zu kommen
Foto: Depositphotos

Sie sind Kunde der Sparkasse oder PayPal? Seien Sie besonders vorsichtig bei vermeintlichen E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten dieser Anbieter. Betrüger haben eine neue Abzock-Masche in den Umlauf gebracht um an Ihre Bank- und Kontodaten zu kommen.

Nicht nur per E-Mail, sondern auch per SMS und Whatsapp versuchen Betrüger mit gefälschten Nachrichten im Gewandt der Sparkassen oder PayPal an die Daten der Nutzer zu kommen. Die Bundesregierung selbst warnte zu letzt auf Twitter explizit vor dieser Abzocke.

Sparkassen-Betrug aktuell: Energiepauschale beantragen

Der Ukraine Krieg, die Inflation und Energie-Krise verunsichern die Menschen ungemein – Die Ampel-Koalition hat nun schon ein drittes Entlastungspaket beschlossen um die Bürger im Land wenigstens zum Teil finanziell zu entlasten und vor hohen Energiepreisen zu schützen. Die Verunsicherung der Menschen machen sich nun Betrüger zu eigen und versenden mit perfiden Nachrichten per E-Mail, SMS und Messenger. In den Nachrichten wird von der Energiepauschale geschrieben und wie man diese nun beantragen kann. In den Betreffzeilen locken diese mit „Sichern Sie sich Ihre Energiepauschale!“.

In den Nachrichten befindet sich dann ein Link, den die Nutzer anklicken sollen um die Pauschale sich zu sichern. Mit Klick auf den Link landen die Nutzer bereits in der Betrüger-Falle! Die aufgerufenen Seiten sehen zwar aus wie von der Sparkasse, PayPal und viele weitere Banken – sind aber in Wahrheit sogenannte Phishing-Seiten. Auf diesen Seiten werden die Nutzer aufgefordert Ihre persönlichen Daten inkl. Zugangsdaten zum Online-Banking oder weitere Bankinformationen anzugeben.

Fake-SMS vom Finanzministerium

Besonders heimtückisch sind die vermeintlichen SMS Nachrichten, die fälschlicherweise im Namen des Finanzministeriums versendet werden. Auch in diesem Fall versuchen die skrupellosen Betrüger mit gefälschten Nachrichten sowie gefälschten und täuschend echt aussehenden Websiten an die Daten der Nutzer zu kommen. Die Nachrichten beinhalten dann zum Beispiel folgenden Text: „Sie müssen noch einen Betrag von 254,33 erhalten. Verifizieren Sie sich und erhalten Sie den Betrag per: //An dieser Stelle kommt dann der Betrüger-Link//

Wie können Sie sich vor solchen Betrügern schützen?

Grundsätzlich gilt folgende Faust-Regel: Banken, Zahlungsanbieter wie PayPal und weitere seriöse Dienstleister fordern niemals ihre Nutzer auf, dass diese über einen Link ihre persönlichen Daten irgendwo eintragen sollen.

Sobald in einer verdächtigen Nachricht Ängste vor einer Kontosperrung oder einem Mahnverfahren geschürt werden, sollten Sie hellhörig werden und lieber ihrem Bauchgefühl vertrauen. Sollten diese Nachrichten Ihnen trotzdem keine Ruhe lassen, kontaktieren Sie lieber direkt den Service oder die Bank über die offiziellen Wege.

rb