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ADAC warnt vor teurem E10: Alternative Kraftstoffe prüfen

Der ADAC rät Autofahrern, auf den günstigeren Kraftstoff E10 umzusteigen, da Super E5 oft teurer ist. Experten weisen darauf hin, dass fast alle Benzinfahrzeuge E10 vertragen, während die Preise stark schwanken. Tipps zum optimalen Tankzeitpunkt können zusätzlich Kosten sparen.

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ADAC rät von dieser Spritsorte an den Tankstellen ab
7C0 via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

ADAC empfiehlt Wechsel zu E10: Spritpreise und Sparmöglichkeiten

Der ADAC hat Autofahrern nahegelegt, auf die kostengünstigere Kraftstoffvariante E10 umzusteigen. Dieser Ratschlag beruht auf der Einschätzung, dass der herkömmliche Super E5 in der Regel nicht die beste finanzielle Wahl darstellt. Die Fachleute des Automobilclubs betonen, dass nahezu alle Fahrzeuge mit Ottomotor problemlos E10 tanken können. Dennoch wird E10 in Deutschland nur zögerlich angenommen. Diese Zurückhaltung interpretieren die Experten als unbegründete Ängste vor möglichen Motorschäden.

Wie der Verband der Automobilindustrie informiert, sind 99 Prozent der in Deutschland zugelassenen Benzinfahrzeuge für E10 geeignet. Zwar enthält E10 einen höheren Anteil an Bioethanol, was zu einem minimalen Verlust des Energiegehalts pro Liter führt und den Verbrauch leicht ansteigen lässt. Doch der Preisunterschied zwischen E5 und E10 ist oft so signifikant, dass sich der Umstieg finanziell lohnt. Bereits ein Unterschied von drei Cent pro Liter macht E10 zur vorteilhafteren Option, wobei die tatsächliche Differenz häufig bei sechs Cent liegt.

Preisschwankungen und optimale Tankzeiten

Der Zeitpunkt des Tankens spielt neben den Kraftstoffpreisen eine entscheidende Rolle. Eine Untersuchung von mehr als 14.000 Tankstellen hat ergeben, dass es im Laufe eines Tages erhebliche Preisschwankungen gibt. Beim Super E10 kann der Preisunterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Zeitpunkt im Durchschnitt fast 15 Cent pro Liter betragen. Bei Diesel sind es sogar über 18 Cent, was Autofahrern ermöglicht, bei einer 50-Liter-Füllung mehrere Euro zu sparen, wenn sie zur richtigen Zeit tanken.

Diese Preisschwankungen lassen sich teilweise auf eine staatliche Regelung zurückführen, die Tankstellen erlaubt, ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr zu erhöhen. Danach sind nur noch Preissenkungen oder gleichbleibende Preise zulässig. Diese Vorschrift führt dazu, dass Mineralölkonzerne oft Risikoaufschläge einführen, die die Preisgestaltung beeinflussen.

Wann ist Tanken am günstigsten?

Der ADAC empfiehlt, dass Autofahrer am späten Nachmittag tanken sollten, da die Preise nach dem Anstieg um 12 Uhr in der Regel wieder sinken. Ab circa 17:30 Uhr liegen die Preise oft unter dem Tagesdurchschnitt, was das Tanken etwas günstiger macht. Auch wenn die Preise zu diesem Zeitpunkt noch hoch sein können, stellt dies eine Möglichkeit dar, um Kosten zu sparen.

Angesichts der aktuellen Entwicklungen, insbesondere nach der Wiederaufflammung des Irankriegs, haben die Preise für Super E10 einen Höchststand erreicht. Der Preis pro Liter E10 hat den Rekord von 2,203 Euro aus dem März 2022 übertroffen und liegt nun bei 2,215 Euro im bundesweiten Durchschnitt. Autofahrer müssen demnach für eine 50-Liter-Füllung E10 derzeit 110,75 Euro bezahlen, was die Relevanz von Preisbewusstsein und der Wahl des richtigen Tankzeitpunkts unterstreicht.


Quellen: t-online, Bild

Bildquelle: 7C0 via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS