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Warum sich Haare im Alter verändern – Experten erklären Ursachen und Tipps für gesünderes Haar

Experten erklären, warum sich Haare mit zunehmendem Alter verändern, welche Ursachen dahinterstecken und wie Pflege, Ernährung und Schutzmaßnahmen helfen können.

Nicht nur die Haut verändert sich mit den Jahren – auch das Haar altert. Experten erklären, warum Haare im Laufe des Lebens dünner, trockener und langsamer im Wachstum werden können und welche Maßnahmen helfen, die Haarstruktur möglichst lange gesund zu erhalten.

Haare altern genauso wie die Haut

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Eigenschaften der Haare. Laut Dermatologen wirkt sich der natürliche Alterungsprozess sowohl auf die Haarfollikel als auch auf die Kopfhaut aus.

Dadurch können Haare:

  • langsamer wachsen
  • dünner werden
  • an Feuchtigkeit verlieren
  • spröder wirken
  • ihre natürliche Struktur verändern

Auch die Produktion von Farbpigmenten nimmt mit der Zeit ab – graue Haare sind daher ein typisches Zeichen des natürlichen Alterungsprozesses.

Genetik spielt eine wichtige Rolle

Wie stark sich Haare im Alter verändern, hängt vor allem von der individuellen Veranlagung ab. Die Gene beeinflussen unter anderem, wann die Haare ergrauen, wie schnell sie dünner werden und welche Veränderungen der Haarstruktur auftreten.

Doch nicht nur die genetische Ausstattung entscheidet über die Gesundheit der Haare.

Lebensstil kann Haaralterung beeinflussen

Experten weisen darauf hin, dass verschiedene äußere Faktoren den Alterungsprozess der Haare beschleunigen können. Dazu gehören unter anderem:

  • anhaltender Stress
  • unausgewogene Ernährung
  • bestimmte Medikamente
  • häufiges Hitzestyling
  • Umweltbelastungen und UV-Strahlung

Besonders häufiges Föhnen, Glätten oder Locken mit hohen Temperaturen kann die Haarstruktur zusätzlich belasten.

Typische Anzeichen älter werdender Haare

Viele Menschen bemerken Veränderungen erst nach und nach. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

  • graue Haare
  • weniger Glanz und Geschmeidigkeit
  • dünner werdendes Haar
  • langsameres Wachstum
  • veränderte Haarstruktur

Auch die Beschaffenheit kann sich verändern: Glattes Haar kann sich plötzlich rauer anfühlen, während lockiges Haar an Sprungkraft verlieren kann.

Was hilft gegen trockenes und sprödes Haar?

Die gute Nachricht: Auch wenn sich der natürliche Alterungsprozess nicht stoppen lässt, kann die Haarpflege einen großen Unterschied machen.

Experten empfehlen unter anderem:

  • regelmäßige Kopfhautmassagen zur Förderung der Durchblutung
  • feuchtigkeitsspendende Haarmasken und Conditioner
  • Pflegeprodukte zur Reparatur geschädigter Haarbindungen
  • weniger Hitzestyling
  • Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung
  • eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Nährstoffen

Diese Maßnahmen können dazu beitragen, dass Haare kräftiger, geschmeidiger und glänzender wirken.

Besondere Pflege für graues Haar

Graues Haar benötigt häufig eine spezielle Pflege, da es oft trockener und empfindlicher ist. Experten empfehlen neben feuchtigkeitsspendenden Produkten auch gelegentlich die Verwendung eines lila Shampoos.

Dieses kann helfen, unerwünschte Gelb- oder Messingtöne zu reduzieren und den kühleren Farbton grauer Haare zu erhalten.

Beim Styling sollte außerdem möglichst mit niedrigeren Temperaturen gearbeitet werden, da graues Haar besonders empfindlich auf Hitze reagieren kann.

Fazit: Alterndes Haar braucht mehr Aufmerksamkeit

Veränderungen der Haare gehören zum natürlichen Alterungsprozess und sind genauso normal wie Falten oder eine veränderte Hautstruktur. Mit der richtigen Pflege, weniger Belastung durch Hitze und einem gesunden Lebensstil lässt sich jedoch viel dafür tun, dass Haare auch im Alter gepflegt und vital aussehen.

WS