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Richtig heizen leicht gemacht: Mit diesen 9 Tipps viel Geld sparen!

Du willst trotz Krise Geld und Energie sparen? Wir haben nachgeforscht und dir neun einfache Tipps zusammengestellt. Richtig heizen leicht gemacht!

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Heizkörper mit Geld
Geld sparen beim heizen
Foto: canva

Die Preise für Gas, Öl und Strom steigen ins Unendliche. Schon einfache Maßnahmen können jedoch dabei helfen, deine Heizkosten zu senken und Energie zu sparen. Richtig heizen leicht gemacht: Wir haben für dich neun einfache Tipps zusammengestellt!

1. Heizkostenabrechnung kontrollieren

In Heizkostenabrechnungen schleichen sich immer wieder Fehler ein. Als Mieter sollten sie demzufolge jede Abrechnung genau überprüfen und kontrollieren. Auch wenn Sie eine Rückzahlung erhalten, heißt das nicht, dass Ihre Abrechnung korrekt ist. Schließlich kann eine korrekte Abrechnung auch dazu führen, dass ihre Rückzahlung noch höher ausfällt. Als Mieter steht Ihnen eine formal und inhaltlich korrekte Heizkostenabrechnung gemäß der Heizkostenverordnung zu. Darum haben Sie als Mieter auch ein Prüfrecht.

Heißt, Sie dürfen alle Rechnungen und Unterlagen einsehen, auf denen die Heizkostenabrechnung basiert. Dabei dürfen sich die Mieter Notizen machen oder die Unterlagen fotografieren. Die Belege können vom Vermieter auch als Kopie versendet werden. Wichtig dabei ist, Mieter müssen sich innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Heizkostenabrechnung beim Vermieter melden, wenn Sie die Unterlagen sehen wollen.

2. Heizen zur richtigen Zeit spart viel Geld & Energie

Allgemein beginnt die Heizperiode im Oktober und endet im April. Vor allem zu Beginn und zum Ende der Heizperiode macht es Sinn, nur an einzelnen Tagen zu heizen, da der Heizbedarf in von der jeweiligen Saison abhängig ist. Ab wann der Vermieter die Heizungen anstellen muss, richtet sich nach den Raumtemperaturen. Sinkt die Temperatur in den Räumen unter 16 Grad, ist der Vermieter dazu verpflichtet die Heizungsanlage einschalten.

3. Temperatur im Raum nachts senken und nicht abdrehen

Um richtig zu heizen, sollte die Wärmezufuhr der Heizung während der gesamten Heizperiode gleichmäßig sein. Das ist immer besser, als kalte Wohnräume immer wieder neu aufzuheizen. Heizen Sie also lieber konstant und moderat, als die Heizung jeden Tag erneut ein und auszuschalten.

Um zusätzliche Energiekosten zu sparen, können Sie das Prinzip der Nachtabsenkung nutzen. Reduzieren Sie dafür die Temperatur während den ungenutzten Zeiten in der Wohnung. So können Sie zum Beispiel nachts oder tagsüber zu Zeiten, an denen Sie nicht zu Hause sind, das Heizungsthermostat eine oder zwei Stufen herabsetzen

4. Richtig heizen leicht gemacht: Die perfekte Raumtemperatur!

Etwa sechs Prozent spart bereits ein Grad Celsius. Heißt, jeder einzelne Grad macht sich im Geldbeutel bemerkbar. Da jeder Raum jedoch andere Aufgaben erfüllt, sollte das Heizverhalten an die unterschiedliche Raumnutzung angepasst werden. Sie heizen richtig, wenn Sie die Temperatur in den einzelnen Wohnräumen unterschiedlich wählen.

So können Sie zum Beispiel in der Küche weniger heizen, da hier auch Herd und Kühlschrank für Wärme sorgen. Auch im Schlafzimmer kann weniger geheizt werden, da nachts unser Wärmebedürfnis im warmen Bett sinkt. Wohn- und Arbeitszimmer sollten hingegen eine wärmere Temperatur haben, da man hier in der Regel, die meiste Zeit verbringt und am aktivsten ist.

Folgende Temperaturen gelten in den einzelnen Räumen als ideal:

  • Wohnzimmer 20 Grad
  • Schlafzimmer 18 Grad
  • Arbeitszimmer 20 Grad
  • Küche 18 Grad
  • Badezimmer 23 Grad
  • Kinderzimmer 22 Grad

5. Fenster und Türen geschlossen halten

Undichte Türen und Fenster erhöhen den Wärmeverlust während der Heizperiode um ein Vielfaches. Mit Schaumstoff und Gummidichtungsband aus dem Baumarkt lassen sich Tür- und Fensterspalten günstig und schnell abdichten. Da die verschiedenen Wohnräume meist unterschiedlich genutzt werden, sollten diese auch separat geheizt werden. Damit andere Zimmer nicht unnötig mitgeheizt werden, sollten ihre Türen zu anderen Zimmern immer geschlossen bleiben.

6. Stoßlüften statt Fenster dauerhaft an zuklappen

Richtig Heizen geht nur mit richtigem Lüften! Dauerhaft angekippte Fenster sorgen kaum für Luftaustausch, sie kühlen nur die Wände aus. Richtiges Stoßlüften dagegen spart viel Energie und ist zudem gut für die Gesundheit.

7. Wärmer anziehen, statt mehr heizen!

Klingt banal, aber ist eben wahr! Wer es richtig warm haben will, muss nicht unbedingt mehr heizen. Manchmal reicht es sogar aus, sich einfach wärmer anzuziehen. Halten Sie vor allem ihre Füße warm, denn dann friert man weniger leicht. Auf Dauer ist es gesünder, sich nicht ständig in überheizten Räumen aufzuhalten.

8. Verwenden Sie effiziente Heizgeräte

Geht es Ihnen darum, Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, ist es wichtig, dass Sie keine veraltete Heizung besitzen. Heizgeräte entsprechen nach zirka 15 Jahren nicht mehr dem Stand der Technik. Ältere Geräte sind nicht besonders effizient und verbrauchen daher mehr Brennstoff.

9. Verdecke deine Heizkörper nicht – Richtig heizen leicht gemacht!

Richtig heizen, heißt auch: Heizkörper nicht verdecken! Stehen Möbel zu dicht vor den Heizflächen, bilden sich dahinter warme Zonen. Die Anlage verbraucht also Energie, obwohl diese nicht oder nur ungenügend im Aufenthaltsbereich ankommt. Das Gleiche passiert auch dann, wenn Vorhänge oder Kleidungsstücke über den Heizkörpern hängen.

jw
Quellen: Utopia, co2online, NDR