Köln verliert gegen Heidenheim und muss in die Relegation gegen Düsseldorf. Union und Mainz feiern Rettung, Leverkusen ungeschlagen.
1. FC Köln steigt aus der Bundesliga ab

Der 1. FC Köln hat als zweiter direkter Absteiger aus der Fußball-Bundesliga festgestanden. Der Traditionsclub verlor am letzten Spieltag mit 1:4 (0:3) beim 1. FC Heidenheim. In der Relegation gegen den Zweitligadritten Fortuna Düsseldorf spielt der VfL Bochum nach einem 1:4 (0:1) bei Werder Bremen um den Klassenerhalt. Die Rettung am Samstag feierten der 1. FC Union Berlin nach einem 2:1 (0:0) gegen den SC Freiburg sowie der FSV Mainz 05 durch ein 3:1 (1:1) beim VfL Wolfsburg.
Meister Bayer Leverkusen hat als erster Bundesligist überhaupt die Saison ungeschlagen beendet, nachdem sie den FC Augsburg mit 2:1 (2:0) besiegt haben. Der FC Bayern hat die Vizemeisterschaft durch ein 2:4 (2:1) gegen die TSG Hoffenheim verspielt – der VfB Stuttgart liegt nun auf dem zweiten Platz nach einem 4:0 (2:0) Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.
Hoffenheim wird in der nächsten Saison international spielen, als Tabellensiebter – genauso wie Eintracht Frankfurt nach einem 2:2 (0:1) gegen RB Leipzig als Sechster. In Dortmund hatte Marco Reus einen perfekten Auftritt, er erzielte beim 4:0 (2:0) gegen Absteiger Darmstadt 98.
Köln war ab der 16. Minute weit entfernt vom Relegationsplatz: Eren Dinkci brachte Heidenheim zuerst in Führung und legte in der 22. Minute auch das zweite Gegentor für den FC nach. Kevin Sessa (36.) besiegelte mit dem dritten Heidenheimer Tor praktisch schon in der ersten Halbzeit den Kölner Abstieg, daran änderte auch das Tor für Köln durch Steffen Tigges (64.) in der zweiten Halbzeit nichts. Zumal auch noch Jan-Niklas Beste (78.) für Heidenheim traf.
Union hatte die Gelegenheit zur Führung mit einem Handelfmeter, aber Josip Juranovic scheiterte an Freiburgs Torhüter Noah Atubolu (38.). Dann erzielte Benedict Hollerbach (68.) das Tor für die Berliner – zu diesem Zeitpunkt war Union gerettet. Ritsu Doan (85.) brachte Berlin wieder auf den Relegationsplatz, bevor Janik Haberer (90.+2) doch noch traf und Union jubeln ließ.
Bochum bekam bereits früh durch Marco Friedl (6.) das erste Gegentor, nach den Treffern von Anthony Jung (78.) und Jens Stage (80.) war das Spiel entschieden. Kurz vor Schluss trafen noch Christopher Antwi-Adjei (85.) für den VfL und Romano Schmid (87.) für Werder.
Mainz musste nach dem 0:1 durch Kevin Paredes (18.) kurzzeitig bangen, aber Brajan Gruda (24.) erzielte schnell den Ausgleich. Sepp van den Berg (72.) sorgte dann für Jubel über die Führung der Rheinhessen. Jonathan Burkardt (85.) machte den Sieg perfekt.
Beim Spiel gegen Leverkusen erzielte Victor Boniface (12.) das 1:0 nach einem Fehler von FCA-Torwart Tomas Koubek. Robert Andrich (27.) erhöhte mit einem Hackentreffer auf eine zunächst beruhigende Zwei-Tore-Führung. In der zweiten Halbzeit gelang Mert Kömür (62.) ein Treffer für Augsburg.
Die Bayern gingen früh in Führung durch Mathys Tel (4.). Die Vorlage kam von Thomas Müller, der mit seinem 473. Spiel für die Münchner mit Rekordspieler Sepp Maier gleichzog. Alphonso Davies (6.) erhöhte nur zwei Minuten später, aber Maximilian Beier (8.) brachte die TSG sofort wieder zurück. Andrej Kramaric (68.) erzielte zunächst den umjubelten Ausgleich, dann in der 85. Minute die Führung – und zwei Minuten später sogar noch ein Tor.
Ian Maatsen (30.) erzielte das erste Tor für Dortmund, bevor Reus (38.) nach seinem Treffer begeistert gefeiert wurde. Der 34-Jährige traf mit einem Freistoß. Julian Brandt (72.) schoss das dritte Tor für Dortmund, Donyell Malen (88.) das vierte.
In Stuttgart erzielte Serhou Guirassy zweimal (23./31.) Tore, auch Wooyeong Jeong (75.) und Silas Katompa Mvumpa (83) trafen. Leipzig ging in Frankfurt durch ein Foulelfmetertor von Xavi Simons (42.) in Führung. Benjamin Sesko (46.) erhöhte praktisch direkt nach dem Wiederanpfiff. Hugo Ekitiké (60.) erzielte zunächst den Anschlusstreffer, Omar Marmoush (77.) per Foulelfmeter den Ausgleich.








