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2. Bundesliga: Hertha BSC steckt in der Transferfalle

Hertha BSC steht vor großen Herausforderungen in der Transferperiode, da der Verein zunächst erhebliche Transfererlöse erzielen muss, bevor neue Spieler verpflichtet werden können. Aktuell hat nur Marten Winkler seinen Wechselwunsch geäußert, während die Unsicherheit über den Verbleib anderer Spi…

2. Bundesliga: Hertha BSC steckt in der Transferfalle
Depositphotos

Seit dem Amtsantritt von Peter Görlich im September des vergangenen Jahres arbeitet der Geschäftsführer von Hertha BSC an der Zusammenstellung eines neuen Kaders für die bevorstehende Saison in der 2. Bundesliga. Bisher sind jedoch nur wenige Fortschritte zu verzeichnen, da der Verein in einer schwierigen finanziellen Lage steckt.

Wie in den Vorjahren muss Hertha zunächst Transfererlöse in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags erzielen, bevor neue Spieler verpflichtet werden können. Bislang hat lediglich Marten Winkler seinen Wunsch nach einem Wechsel offiziell geäußert. Es gibt Bedenken, dass möglicherweise mehrere Stammspieler den Verein verlassen könnten. Spieler wie Fabian Reese, Marton Dardai, Linus Gechter, Michal Karbownik und Kennet Eichhorn stehen bei verschiedenen Klubs hoch im Kurs.

Görlich ist sich der Situation bewusst und äußert: „Wir werden Qualität verlieren. Aber es wird keinen Ausverkauf geben. Wir haben momentan nicht die Möglichkeiten, alles abzuwehren, selbst wenn wir es für sportlich absolut sinnhaft erachten. Die Möglichkeiten hatten wir mal, aber die haben wir nicht mehr.“

Aktuell sind keine neuen Spieler in Sicht. Hertha muss zunächst Verkäufe abwickeln und kann dann nur Spieler ausleihen oder ablösefrei verpflichten. Sportdirektor Benjamin Weber bestätigt: „Wir schauen erst mal nur auf Leihmodelle und ablösefreie Spieler.“

Die Situation stellt eine erhebliche Herausforderung für Trainer Stefan Leitl dar, der am 29. Juni mit seinem Team in die Vorbereitung startet. Er wird jedoch nicht wissen, welche Spieler bleiben und welche neu hinzukommen werden, was die optimale Vorbereitung erschwert.

Die Gefahr, den Saisonstart ähnlich misslungen wie in der letzten Saison zu gestalten, als nur zwei Punkte aus den ersten vier Spielen erzielt wurden, ist groß. Görlich betont: „Wir müssen alles dafür tun, dass wir die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der Saisonstart positiv ist. Das ist uns allen bewusst.“


Quellen: B.Z.

Bildquelle: Depositphotos

Ronny Winkler