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Jean-Philippe Mateta verlässt Krankenhaus nach brutalem Foul

Mateta erholt sich gut und plant baldiges Comeback nach heftiger Attacke im FA Cup-Spiel.

Millwall-Torhüter Liam Roberts traf Mateta mit dem linken Fuß am Kopf.
Foto: Izzy Poles/News Images via ZUMA Press Wire/dpa

Der Fußballprofi Jean-Philippe Mateta, der brutal gefoult wurde, konnte das Krankenhaus laut seines englischen Clubs Crystal Palace verlassen. Der ehemalige Mainzer musste zuvor mit 25 Stichen wegen einer Risswunde am linken Ohr genäht werden.

Mateta verletzte sich kurz nach Spielbeginn im FA Cup Achtelfinale gegen den FC Millwall. Der Torhüter von Millwall, Liam Roberts, traf ihn bei einem missglückten Rettungsversuch mit den Stollen seines linken Schuhs seitlich am Kopf.

https://x.com/CPFC/status/1895959954701631805

Alle Untersuchungsergebnisse seien in Ordnung, Mateta fühle sich gut und werde sich in den kommenden Tagen erholen, hieß es weiter. «Mir geht es gut. Ich hoffe, dass ich sehr bald zurück bin. Und stärker als je zuvor», schrieb der 27-Jährige bei Instagram.

«Rücksichtsloseste Attacke auf einem Fußballplatz»

Das Foul von Roberts hatte heftige Reaktionen hervorgerufen. «Das war die rücksichtsloseste Attacke auf einem Fußballplatz, die ich je gesehen habe», meinte der Palace-Vorsitzende Steve Parish. Trainer Oliver Glasner fiel es nach dem 3:1-Sieg und dem Einzug ins Viertelfinale schwer, über das Spiel zu sprechen. «Sein Ohr sieht furchtbar aus. Es ist eine sehr ernste Verletzung», sagte der frühere Bundesliga-Coach.

Mateta lag zunächst regungslos da und benötigte Sauerstoff über eine Maske. Nach einigen Minuten wurde er auf einer Trage vom Spielfeld ins Krankenhaus gebracht. In der Premier League ist der Stürmer mit bisher zwölf Saisontoren der beste Torschütze von Crystal Palace.

Millwalls Trainer Alex Neil sagte, Roberts habe sich verschätzt und Mateta nicht absichtlich gefoult. Der 30-jährige Torhüter bekam erst nach Einsatz des Videobeweises die Rote Karte von Schiedsrichter Michael Oliver. Zuvor hatte Oliver nicht einmal Gelb gezeigt.

dpa