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56 gegen 16 Jahre: Generationenduell elektrisiert Darts-WM

Als Raymond van Barneveld letztmals Weltmeister wurde, war Luke Littler noch nicht geboren. Der Routinier bezeichnet sich vor dem Darts-Duell direkt mal als «unsterblich».

Routinier bei der Darts-WM: Raymond van Barneveld.
Foto: Zac Goodwin/PA Wire/dpa

Vor dem mit großer Spannung erwarteten Darts-Duell mit dem um 40 Jahre jüngeren Luke Littler zeigte sich Raymond van Barneveld in Redelaune. Der Niederländer sprach fast eine Stunde lang nach seinem Sieg über den walisischen Spieler Jim Williams in London vor der Presse.

Williams war aber kaum Thema, stattdessen ging es fast nur um Littler als nächsten Rivalen. Barneys Botschaft war klar: Ich bin bereit für den Jungspund. «Ich bin einer der Unsterblichen in diesem Sport», verkündete der 56 Jahre alte Niederländer stolz.

Als van Barneveld am 1. Januar 2007 seinen fünften und bisher letzten WM-Titel gewann, war Littler (16) noch nicht einmal geboren. Dies geschah genau 20 Tage nach dem denkwürdigen Finale zwischen Barney und der englischen Legende Phil Taylor, der nun Littler berät. Das bevorstehende Achtelfinal-Duell (21.30 Uhr/DAZN und Sport1) zwischen Jung und Alt, das auch als Opa gegen Enkel betrachtet werden könnte, sorgt auch deshalb für Aufregung bei der WM im Alexandra Palace.

Und der bisher so starke Debütant Littler heizt die Vorfreude von Fans und Experten weiter an. Am Freitag postete der Engländer bei X (früher Twitter) ein Video von sich im Alter von drei Jahren, als er seinen damaligen Helden van Barneveld bei dessen WM-Triumph im Ally Pally imitiert. «13 Jahre später treffe ich höchstpersönlich auf die Legende und das auch noch auf der größten Bühne der Welt», schrieb Littler zu dem kurzen Video, bei dem er ein England-Trikot von Steven Gerrard trug.

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dpa