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Alba gewinnt dank starkem Schlussspurt gegen Bayern

Nur fünf Tage nach der deutlichen Pleite in München nimmt Alba Berlin erfolgreich Revanche. Damit gehen die Berliner als Tabellenzweiter in die Playoffs.

Albas Topscorer beim Sieg gegen die Bayern: Sterling Brown (l).
Foto: Andreas Gora/dpa

Alba Berlin hat in dieser Saison im vierten Versuch den ersten Sieg gegen die Basketballer des FC Bayern München errungen. Fünf Tage nach einer 53:77-Niederlage in der Fremde setzten sich die Berliner zu Hause mit 59:53 (30:28) durch, mit einem 18:0-Lauf beendeten sie die Partie.

Trotz der Niederlage bleiben die Bayern Tabellenführer der Bundesliga und werden in den bevorstehenden Playoffs immer den Heimvorteil haben, während die Berliner als Zweiter in die Endrunde gehen werden.

Wie im Hinspiel war die Verteidigung der Münchner wieder extrem stark: Die Berliner trafen nur einen ihrer ersten elf Würfe aus dem Feld und erzielten erst nach sieben Minuten drei Punkte. Mit den Reservisten änderte sich das Spiel: Die Gastgeber verkürzten zum Ende des Viertels auf 12:17, verteidigten im zweiten Abschnitt stärker und gingen mit einer 30:28-Führung in die Halbzeitpause.

18:0-Lauf in den letzten sechseinhalb Minuten

Nach der Pause setzte sich ein hart umkämpftes Spiel fort. Die Bayern fanden ihren Rhythmus, trafen nun ihre Dreier und zogen mit einem 11:0-Lauf auf 48:37 davon. Im Schlussabschnitt gewannen die Berliner an Schwung, Martin Hermannsson erzielte mit einem Dreier anderthalb Minuten vor Spielende die erste Führung der Berliner seit Mitte des dritten Viertels. In den letzten sechseinhalb Minuten erzielten die Gastgeber keine Punkte, und mit einem 18:0-Lauf entschieden sie das Spiel.

Nachdem die Berliner beim letzten Spiel 53 Punkte erzielt hatten, was einen Negativrekord in dieser BBL-Saison darstellte, haben die Bayern nun diesen Rekord eingestellt. Mit nur elf Punkten wurde Berlins Sterling Brown zum Topscorer des Spiels.

dpa