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„Antonio Rüdiger ist eine Gefahr für Deutschland“ – Basler attackiert DFB und zieht Toni Kroos in die Debatte

Im „Basler Ballert“-Podcast eskaliert die Diskussion um Antonio Rüdiger. Mario Basler geht mit dem Nationalverteidiger hart ins Gericht und stellt sogar infrage, ob dieser noch einmal für Deutschland spielen sollte.

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Foto: depositphotos

Basler greift Rüdiger frontal an

Mario Basler hat im „Basler Ballert Podcast“ wieder einmal kein Blatt vor den Mund genommen. Im Mittelpunkt der aktuellen Folge steht Nationalverteidiger Antonio Rüdiger – und die Kritik des ehemaligen Bayern-Stars fällt ungewöhnlich scharf aus.

Antonio Rüdiger ist eine Gefahr für Deutschland“, sagt Basler im Podcast.

Für den früheren Nationalspieler geht es dabei nicht um die sportliche Qualität des Real-Madrid-Profis. Rüdiger sei ohne Zweifel einer der besten deutschen Verteidiger der letzten Jahre. Doch sein Verhalten auf und neben dem Platz sieht Basler zunehmend kritisch.

Seiner Meinung nach müsse ein Führungsspieler der Nationalmannschaft auch eine Vorbildfunktion erfüllen – gerade in emotionalen Situationen.

Die Kroos-Frage im Podcast

Besonders brisant wird die Diskussion, als Basler plötzlich den Namen Toni Kroos ins Spiel bringt. Der frühere Weltmeister und langjährige Real-Madrid-Star gilt als enger Freund von Antonio Rüdiger.

Basler stellt deshalb öffentlich die Frage, wie Kroos auf die Situation reagieren würde.

Ich bin mal gespannt, was sein bester Freund Toni Kroos jetzt über Rüdiger sagt, ob er immer noch zu ihm steht, ob er immer noch machen darf, was er will“, sagt Basler im Podcast.

Für ihn steht fest, dass auch Führungsspieler innerhalb einer Mannschaft Verantwortung übernehmen müssten – nicht nur sportlich, sondern auch im Umgang miteinander.

Scharfe Kritik am DFB

Doch Basler geht noch weiter. Seine Kritik richtet sich nicht nur gegen den Spieler selbst, sondern auch gegen den Deutschen Fußball-Bund.

Im Podcast formuliert er seine Position deutlich:

Wenn der DFB da drauf nicht reagiert, muss ich sagen, dann zweifle ich wirklich an ganz vielen Menschen Sachverstand beim DFB.

Für Basler ist die Situation deshalb so brisant, weil sie aus seiner Sicht ein falsches Signal senden könnte. Wenn Fehlverhalten nicht konsequent sanktioniert werde, verliere der Verband an Autorität.

Baslers härteste Forderung

Am Ende der Diskussion wird Basler sogar noch deutlicher. Für ihn müsse der DFB klare Konsequenzen ziehen.

Das ist für mich die größte Frechheit, wenn Antonio Rüdiger noch einmal für die Nationalmannschaft spielt“, sagt Basler im Podcast.

Eine Aussage, die für Diskussionen sorgen dürfte. Schließlich gehört Rüdiger seit Jahren zu den wichtigsten Verteidigern der deutschen Nationalmannschaft und spielt auf internationalem Topniveau.

Debatte über Verantwortung im modernen Fußball

Die Diskussion im Podcast zeigt einmal mehr, wie stark einzelne Spieler heute im Fokus stehen. Nationalspieler repräsentieren nicht nur ihren Verein, sondern auch ihr Land.

Oliver Dütschke versucht in der Folge die Situation etwas differenzierter zu betrachten. Emotionen seien Teil des Spiels, sagt er. Gleichzeitig müsse man aber auch verstehen, dass gerade Führungsspieler unter besonderer Beobachtung stehen.

Für Basler bleibt jedoch klar: Wer für Deutschland spielt, muss auch entsprechend auftreten.

Basler bleibt seiner Linie treu

Die aktuelle Folge von „Basler Ballert“ zeigt erneut, warum der Podcast für viele Fußballfans so interessant ist. Mario Basler spricht offen, direkt und ohne diplomatische Umwege über aktuelle Themen im deutschen Fußball.

TS