Im September 2026 erlebte der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino eine unerwartete Entwicklung in der Auseinandersetzung um seine Amtsführung. Der Präsident des asiatischen Fußballverbands AFC, Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa, hat in einem Schreiben an Infantino seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundet, was den Widerstand gegen den FIFA-Chef schwächt.
Asiatischer Funktionär überrascht mit Unterstützung für Gianni Infantino im Machtspiel.

Im September 2026 erlebte der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino eine unerwartete Entwicklung in der Auseinandersetzung um seine Amtsführung. Der Präsident des asiatischen Fußballverbands AFC, Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa, hat in einem Schreiben an Infantino seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundet, was den Widerstand gegen den FIFA-Chef schwächt.
Moderate Töne aus Asien
In dem Brief, der auch an die Präsidenten weiterer Kontinentalverbände gerichtet war, erklärt al-Chalifa, dass es im Rahmen der angestrebten Reformen nicht um eine grundlegende Umgestaltung des Governance-Systems der FIFA gehe. Stattdessen müsse geprüft werden, ob die bestehenden Strukturen der FIFA gestärkt werden können. Zur Unterstützung dieses Prozesses schlägt er die Bildung einer internen Arbeitsgruppe vor. Der Wortlaut des Schreibens ist Medienberichten zufolge bekannt geworden.
Unterstützung von arabischen Verbänden
Vor zwei Monaten hatte al-Chalifa gemeinsam mit den Chefs der Kontinentalverbände aus Europa sowie Nord- und Mittelamerika und der Karibik (Concacaf) Infantino noch scharf kritisiert. Diese Stellungnahme hatte unter anderem zu einem Aufschrei aus Katar geführt. In dieser Woche erklärten jedoch 22 arabische Verbände, darunter 12 aus Asien, ihre Unterstützung für Infantino, was seine Position in der Organisation stärkt.
Infantinos Herausforderungen
Nachdem Infantino im Sommer 2026 mit seinem gescheiterten Versuch, die WM-Rechte durch externe Investoren zu vermarkten, unter massiven Druck geraten war, wird auch sein Führungsstil von Teilen der Fußballgemeinschaft kritisiert. In einer Reaktion auf die Herausforderungen bot er erstmals Gespräche über mögliche Reformen in der FIFA an, was al-Chalifa in seinem Schreiben aufgreift.
Europäische Verbände suchen nach Lösungen
Gianni Infantino leitet den Weltverband seit 2016 und strebt beim kommenden FIFA-Kongress im März 2027 in Rabat, Marokko, die Wiederwahl für eine vierte Amtszeit an. Jedoch haben ihm viele Verbände, insbesondere aus Europa und Nord- und Mittelamerika, das Vertrauen entzogen. Bei einem geplanten Treffen der UEFA-Spitze in Berlin wollen die Präsidenten und Generalsekretäre der 55 UEFA-Mitgliedsverbände das weitere Vorgehen im Machtkampf im Weltfußball erörtern. Es erscheint jedoch unwahrscheinlich, dass bereits ein Gegenkandidat für Infantino benannt wird.
Mögliche Herausforderer
Die Opposition hat bis zum 18. November Zeit, einen offiziellen Bewerber zu benennen. Als potenzieller Kandidat wird Concacaf-Präsident Victor Montagliani aus Kanada gehandelt. Auch UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und der katarische Präsident von Paris Saint-Germain, Nasser al-Khelaifi, wurden als mögliche Kandidaten genannt, haben jedoch wiederholt alle Ambitionen dementiert.
Quellen: n-tv
Bildquelle: Doha Stadium Plus Qatar from Doha, Qatar via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








