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Deutsche Biathletinnen überraschen ohne Franziska Preuß im Staffelrennen von Hochfilzen

Die deutschen Biathletinnen belegten den dritten Platz nach 4×6 Kilometer, trotz Ausfällen und hohem Niveau. Sportdirektor Felix Bitterling sieht den Jahreshöhepunkt in Antholz als Priorität.

In Hochfilzen fand das zweite Staffelrennen des Olympia-Winters statt.
Foto: Matthias Schrader/AP/dpa

Die deutschen Biathletinnen haben ohne die erkrankte Gesamtweltcup-Siegerin Franziska Preuß im Staffelrennen von Hochfilzen positiv überrascht. Anna Weidel, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt belegten nach 4×6 Kilometer den dritten Platz. Im ersten Rennen des Olympia-Winters hatte das Quartett mit Preuß und der in Österreich ebenfalls fehlenden Selina Grotian lediglich den elften Rang belegt.

«Die beiden Ausfälle tun uns natürlich weh – vor allem bei diesem hohen Niveau», ordnete Sportdirektor Felix Bitterling vom Deutschen Skiverband (DSV) vor dem Start ein. Sein Abschied nach dieser Saison war am Morgen verkündet worden. Wichtig sei es jedoch ohnehin erst beim Jahreshöhepunkt im italienischen Antholz im Februar die Bestleistung abzurufen, sagte er.

Schwedische Dominanz

Die Schwedinnen sicherten sich vor 10.100 Zuschauern den ungefährdeten Start-und-Ziel-Sieg. Ella Halvarsson, Anna Magnusson sowie Elvira und Hanna Öberg hatten mit sieben Nachladern 40,3 Sekunden Vorsprung vor Norwegen (9 Nachlader). Dem DSV-Team (8) fehlten 51,3 Sekunden auf die Siegerinnen.

Vor allem Julia Tannheimer zeigte nach vier Strafrunden im Sprint eine Reaktion nach ihrem Geschmack. «Nach meinem Rennen gestern bin ich heute zufrieden. Ich bin froh, dass ich beim Schießen durchgekommen bin», sagte die 20-Jährige, die sich im Staffelrennen in Östersund noch eine Strafrunde geleistet hatte.

Die Französinnen konnten nicht den Erwartungen gerecht werden. Sie lagen früh zurück und belegten mit einer Strafrunde und zehn Nachladern den sechsten Platz.

dpa