In der neuen Folge von „Basler Ballert“ wird Tacheles geredet: Mario Basler und Jermaine Jones zerlegen den DFB – frontal, laut und ohne Gnade. Beide sind sich einig: Die Nationalmannschaft hat ihre Seele verloren. Es fehlt an Typen, an Haltung, an Eiern! Warum man sich heute lieber auf Instagram inszeniert statt auf dem Platz zu kämpfen – und warum Basler sicher ist: „Mit diesen Jungs gewinnst du keinen Blumentopf!“
Basler ballert mit Jermaine Jones: „Warum der DFB keine Eier mehr hat“

Der DFB: Ein Verband ohne Rückgrat?
Gleich zu Beginn platzt Mario Basler der Kragen: „Was da beim DFB abgeht, ist ein Witz! Keine Führung, keine Typen, kein Mut – das ist wie Zahnpasta ohne Pfefferminz.“ Für ihn steht fest: Die Nationalmannschaft sei nicht nur sportlich abgestürzt – sondern auch charakterlich.
Jermaine Jones stimmt zu – und das mit Nachdruck: „Früher hattest du Schweini, Lahm, Ballack – Typen mit Biss. Heute postest du lieber dein neues Outfit aus dem Teamhotel, bevor du auf dem Platz einen Zweikampf führst.“
Mehr Influencer als Fußballer?
Basler kritisiert besonders die Außendarstellung der Nationalspieler. „Die machen Werbung für Nagellack und Designer-Schuhe – aber keine Meter im Mittelfeld.“ Der Ex-Nationalspieler legt nach: „Wenn du mehr mit deinem Instagram-Profil zu tun hast als mit deinem Spiel, dann hast du beim DFB nichts verloren!“
Jermaine Jones wird noch deutlicher: „Die Jungs denken mehr an ihre Brand als an ihr Land. Du willst für Deutschland spielen – aber du hast keine Ahnung, was das überhaupt bedeutet!“
Für ihn ist klar: Die Nachwuchsarbeit fördert keine Kämpfer mehr, sondern glattgebügelte Pressesprecher in kurzen Hosen.
Die Ära der Eierlosen
„Früher“, so Basler, „wurde im Training noch gebissen, gerauft, gefightet. Heute? Da wird diskutiert, ob man lieber mit Musik in der Kabine oder auf dem Platz auftritt.“ Der Spott ist scharf, aber deutlich.
Jermaine Jones dazu: „Ich hab früher die alten Jungs gehasst, weil sie hart waren. Aber genau das hat mich besser gemacht. Heute wirst du sensibel angeschaut, wenn du laut wirst.“
Beide sind sich einig: Der DFB hat seine Härte verloren – auf allen Ebenen. Keine klaren Ansagen, keine ungemütlichen Typen mehr. Stattdessen: Pressetexte, Interviews ohne Inhalt und Social-Media-Manager im Trainingslager.
Die Folgen: Kein Feuer, kein Titel
Für Basler ist es kein Zufall, dass Deutschland bei großen Turnieren nur noch mitspielt, aber nicht mehr mitmischt: „Wie willst du ein Halbfinale gewinnen, wenn du nicht mal einen Kerl im Team hast, der dazwischenhaut?“
Und Jones ergänzt: „Ein Rüdiger ist noch so einer – aber der Rest? Tut mir leid, aber das ist Soft-Fußball vom Feinsten.“
Sie fordern beide: Weniger Hochglanz, mehr Haltung. Weniger PR, mehr Punch. „Du brauchst keine Netten – du brauchst Sieger!“, schreit Basler fast ins Mikro.
DFB braucht einen Neuanfang – aber radikal
„Wenn du was ändern willst, musst du bei der Mentalität anfangen“, so Jones. Beide wünschen sich beim DFB ein Umdenken. Talente sollen wieder hungern, sich beweisen müssen.
„Und wenn einer mehr Bock auf TikTok hat als auf das Trikot mit dem Adler – raus mit dem!“, so Basler.
Jones nickt: „Es ist nicht zu spät. Aber es muss was passieren. Jetzt. Und nicht erst nach dem nächsten Vorrunden-Aus.“








