Deutschland steht im WM-Achtelfinale, doch Mario Basler ist alles andere als zufrieden. Im aktuellen Basler Ballert Podcast fordert der Ex-Nationalspieler drastische Änderungen für das Spiel gegen Paraguay. Jamal Musiala soll auf die Bank, Deniz Undav in die Startelf und selbst Joshua Kimmich würde Basler aus der Mannschaft nehmen.
Basler fordert DFB-Umbau: „Musiala muss raus!“

Basler fordert einen mutigen Schnitt
Deutschland hat die Gruppenphase als Erster beendet, doch Mario Basler kann mit den bisherigen Auftritten der Nationalmannschaft wenig anfangen. Im aktuellen Basler Ballert Podcast macht der frühere Nationalspieler deutlich, dass für ihn jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, unbequeme Entscheidungen zu treffen.
Seine deutlichste Forderung richtet sich an Julian Nagelsmann: Die Startelf muss verändert werden.
Musiala muss raus – Undav soll beginnen
Besonders hart geht Basler mit Jamal Musiala ins Gericht. Zwar räumt er ein, dass der Bayern-Star nach seiner Verletzung noch Zeit brauche, doch für ihn reicht die Leistung bei dieser Weltmeisterschaft bislang nicht aus.
Vor allem das Zusammenspiel mit Florian Wirtz überzeugt ihn überhaupt nicht.
„Musiala und Wirtz haben zusammen noch nie überragend gespielt.“
Deshalb fordert Basler eine überraschende Maßnahme.
„Du musst einen von beiden rausnehmen. Ich würde Musiala aus dem Turnier rausnehmen und mit Undav spielen.“
Für Basler bringt Deniz Undav genau die Eigenschaften mit, die Deutschland gegen körperlich starke Gegner brauche: Laufbereitschaft, Aggressivität und Torgefahr.
Auch Kimmich würde Basler draußen lassen
Nicht nur Musiala steht bei Basler auf der Streichliste.
Auch Joshua Kimmich würde der ehemalige Nationalspieler gegen Paraguay auf die Bank setzen. Stattdessen setzt er auf eine defensivere und körperlich robustere Formation mit Leon Goretzka, Robert Andrich und Waldemar Anton.
Basler denkt dabei bereits einen Schritt weiter.
Für ihn geht es nicht nur um Paraguay, sondern vor allem um ein mögliches Achtelfinale gegen Frankreich.
Scharfe Kritik an Julian Nagelsmann
Mindestens genauso deutlich wird Basler beim Bundestrainer.
Besonders dessen Aussagen nach dem Spiel gegen Ecuador sorgen bei ihm für Kopfschütteln. Nagelsmann hatte erklärt, dass einige Einwechselspieler nur deshalb zum Einsatz gekommen seien, weil Deutschland bereits Gruppensieger war.
Für Basler ist das ein fatales Signal.
„Ich kann mir Nagelsmann nach den Spielen nicht mehr anhören.“
Er ist überzeugt, dass solche Aussagen Spieler eher schwächen als motivieren und das Vertrauen innerhalb des Kaders beschädigen.
Frankreich bereitet Basler große Sorgen
Schon jetzt blickt Basler auf das mögliche Achtelfinale gegen Frankreich.
Nach den bisherigen Leistungen sieht er Deutschland dort klar im Nachteil.
Die Franzosen hätten mit Tempo, Körperlichkeit und Qualität überzeugt, während Deutschland in allen drei Gruppenspielen Schwächen gezeigt habe.
„Ich glaube, gegen Frankreich erleben wir ein böses Erwachen.“
Für Basler muss die Mannschaft deshalb schon gegen Paraguay zeigen, dass sie bereit ist, auf höchstem Niveau zu bestehen.
Basler fordert mehr Mut
Die Botschaft des Ex-Nationalspielers ist eindeutig: Ergebnisse allein reichen ihm nicht.
Er erwartet Leidenschaft, Intensität und den Mut, auch große Namen auf die Bank zu setzen, wenn es der Mannschaft hilft.
Mit seinen Forderungen nach einem Platz auf der Bank für Musiala und Kimmich sowie seiner scharfen Kritik an Julian Nagelsmann liefert Mario Basler die wohl kontroversesten Aussagen der bisherigen WM – und sorgt damit erneut für reichlich Gesprächsstoff.







