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Basler mit klarer Ansage an Nagelsmann: „Stellt Urbig ins Tor!“

Für Basler steht fest: Jonas Urbig sollte bei der WM nicht nur mitfahren, sondern direkt die Nummer 1 im DFB-Tor werden. Der Ex-Nationalspieler lobt die Leistungen des jungen Bayern-Keepers und fordert von Bundestrainer Julian Nagelsmann endlich ein klares Bekenntnis. Warum Basler von Urbig überzeugt ist und weshalb er sogar erfahrene Torhüter verdrängen würde, liest du hier.

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Foto: depositphotos

Es sind noch genau 31 Tage bis zum WM-Eröffnungspiel in Mexico-Stadt. Doch bis dahin ist es ein noch ein langer Weg für die Deutsche Nationalmannschaft und Julian Nagelsmann. Am 21. Mai wird Julian Nagelsmann seinen Kader für die WM in den USA, Kanada und Mexico bekanntgeben. Geht es nach Mario Basler kann im Tor nur einer stehen und dass sollte Jonas Urbig sein.

Ich würde Urbig zur Nummer eins machen“, sagt er deutlich. Eine Aussage, die für reichlich Diskussionen sorgen dürfte.

Basler beeindruckt von Urbigs Entwicklung

Der junge Torwart überzeugt laut Basler seit Wochen mit starken Leistungen – sowohl im Verein als auch auf großer Bühne. Besonders der jüngste Auftritt gegen Wolfsburg habe gezeigt, dass Urbig auch unter Druck liefern kann. Für Basler ist entscheidend, dass der Keeper nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch mental bereit wirkt: ruhig, fokussiert und selbstbewusst.

Ein zentraler Punkt in Baslers Argumentation: Deutschland müsse endlich mutiger werden und jungen Spielern vertrauen. „Wir reden seit Wochen nur noch davon, dass die jungen Spieler spielen müssen“, erklärt Basler in seinem Podcast: „Basler Ballert„.

Genau deshalb versteht er nicht, warum bei der Torwartfrage weiter gezögert wird. Für ihn wäre Urbig das perfekte Signal für einen echten Umbruch im DFB-Team.

Kritik an Nagelsmann: „Er muss sich festlegen“

Gleichzeitig richtet Basler auch klare Worte an Bundestrainer Julian Nagelsmann. Seiner Meinung nach fehlt bislang ein klares Bekenntnis zur Zukunft im Tor. Statt ständig neue Diskussionen entstehen zu lassen, müsse endlich Klarheit her. „Man muss langsam mal ein Bekenntnis abgeben“, fordert Basler. Und genau dieses Bekenntnis wünscht er sich zugunsten von Jonas Urbig.

Natürlich würde eine Entscheidung pro Urbig auch Auswirkungen auf die erfahrenen Torhüter haben. Oliver Baumann gilt aktuell als sicherer Kandidat für das Turnier, während Alexander Nübel ebenfalls Ambitionen anmeldet. Doch Basler sieht Urbig inzwischen vor beiden. Vor allem die Entwicklung des jungen Keepers beeindruckt ihn mehr als die Routine der etablierten Namen.

Basler traut Urbig sogar die WM zu

Die wohl überraschendste Aussage des Podcasts: Basler glaubt tatsächlich, dass Urbig auch auf der ganz großen Bühne bestehen könnte. Für ihn bringt der Keeper alles mit, um eine Weltmeisterschaft zu spielen – trotz seines jungen Alters. Reflexe, Ruhe und modernes Torwartspiel sprechen laut Basler klar für ihn.

Die Aussagen dürften die Diskussion rund um die Nationalmannschaft weiter anheizen. Denn bislang galt die Torwartfrage eher als Übergangslösung – doch Basler macht daraus plötzlich eine Grundsatzentscheidung. Soll Deutschland auf Erfahrung setzen? Oder endlich mutig den nächsten großen Torwart aufbauen?

Mario Basler hat im „Basler Ballert Podcast“ eine klare Meinung zur Zukunft im DFB-Tor.Für ihn ist Jonas Urbig nicht nur ein Kandidat für den WM-Kader – sondern die Zukunft als deutsche Nummer 1.

TS