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Basler rechnet nach Bayern-Spiel ab: „Warum schaut sich der VAR das nicht an?“

Nach dem Spiel zwischen Bayern und Leverkusen äußert sich Mario Basler kritisch zum VAR. Er fordert eine Überprüfung strittiger Entscheidungen und bemängelt die Uneinheitlichkeit bei deren Anwendung.

Basler rechnet nach Bayern-Spiel ab: „Warum schaut sich der VAR das nicht an?“
IMAGO / Jan Huebner

Bayern demonstriert Kampfgeist – trotz Unterzahl

Die Begegnung zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen war ein intensives Aufeinandertreffen zweier Topmannschaften. Besonders der Auftritt der Münchner hinterließ bei Mario Basler einen bleibenden Eindruck. Selbst nach einer Gelben Karte und in schwierigen Phasen des Spiels zeigten die Bayern weiterhin Mut und spielten offensiv.

Für den ehemaligen Bayern-Spieler ist dies ein weiteres Zeichen für die Mentalität des Rekordmeisters.

„Viele Mannschaften würden sich dann hinten reinstellen. Bayern spielt weiter nach vorne – selbst mit einem Mann weniger.“

Dieser unbedingte Wille, ein Spiel gewinnen zu wollen, hebt die Münchner weiterhin von vielen anderen Teams ab.


Kontrovers diskutierte Szene im Strafraum

Die größte Aufmerksamkeit erhielt jedoch eine strittige Szene im Strafraum. Anstelle eines möglichen Elfmeterpfiffs entschied der Schiedsrichter auf Schwalbe und Gelbe Karte. Basler sieht hierin eine Entscheidung, die zumindest einer Überprüfung bedurft hätte.

„Der Spieler wird leicht berührt und steht sofort wieder auf. Warum schaut sich der VAR das nicht noch einmal an?“

Aus der Sicht des 55-Jährigen hätte der Video-Assistent den Schiedsrichter zumindest darauf hinweisen können, die Situation erneut am Monitor zu begutachten.


Basler kritisiert den Umgang mit dem VAR

Diese Szene ist für Basler kein Einzelfall. Der frühere Bayern-Profi übt insbesondere Kritik an der Uneinheitlichkeit bei VAR-Entscheidungen.

„Die schauen sich jeden Eckball an – aber solche Szenen lassen sie laufen.“

Für viele Fans sei es mittlerweile schwer nachvollziehbar, wann der Video-Assistent eingreift und wann nicht. Diese Unklarheit führt Woche für Woche zu neuen Diskussionen.


Bayern bleibt sportlich auf Kurs

Trotz der strittigen Szene zieht Basler ein eindeutiges sportliches Fazit: Bayern zeigte sich erneut als sehr stabile Mannschaft. Selbst in schwierigen Momenten bleibt der Rekordmeister gefährlich.

„Es macht im Moment einfach Spaß, Bayern zuzuschauen.“

Gerade im Titelrennen könnte diese Mentalität von entscheidender Bedeutung sein.


Eine Woche voller Fußball-Themen

Neben dem Spiel der Bayern beschäftigten Basler auch weitere Entwicklungen der Woche:

  • Der Aufstiegskampf in der 3. Liga spitzt sich weiter zu.

  • In der 2. Bundesliga kämpfen mehrere Teams gegen den Abstieg.

  • International stehen wichtige Entscheidungen in Champions League und Europa League bevor.

Dennoch bleibt das Bayern-Spiel das zentrale Gesprächsthema der Woche – insbesondere aufgrund einer Szene, die die VAR-Debatte erneut angestoßen hat.

Für Mario Basler steht fest: Solche Situationen werden den deutschen Fußball wohl noch lange beschäftigen.


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Bildquelle: IMAGO / Jan Huebner

Ronny Winkler