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Basler wettert: „Kölns größtes Problem sind nicht die Gegner, sondern die eigenen Fans.“

Zwischen überzogenen Erwartungen, radikalen Forderungen und ständigen Trainerdebatten droht der Verein sich selbst zu zerlegen. Basler: „So schaffst du es auch ohne Gegner in die 2. Liga!“

Foto: Newsflash24

Kölner Selbstzerstörung: Wenn Fans den Verein gefährden

Was Mario Basler in der aktuellen Folge von „Basler Ballert“ über den 1. FC Köln sagt, ist deutlich – und vernichtend:
„Kölns größtes Problem sind nicht die Gegner, sondern die eigenen Fans.“

Während der Verein sportlich ums Überleben kämpft, liefern die Ultras Schlagzeilen: Banner gegen den neuen Trainer, ständige Unruhe, überzogene Erwartungen. Für Basler ist klar:
„Wenn du glaubst, nach zwei Siegen wieder Europa zu spielen, und nach zwei Niederlagen den Trainer rauswerfen willst – dann hast du den Schuss nicht gehört.“

Basler kritisiert das Kölner Umfeld scharf

Die Trainerdiskussion um Lukas Kwasniok nimmt Basler auseinander. Für ihn ist es Wahnsinn, wie schnell der neue Coach nach seiner Ankunft öffentlich zerlegt wird.
„Du holst einen neuen Mann, gibst ihm eine Krise mit – und dann stellt sich der Mob auf und fordert nach drei Spielen schon den Kopf.“

Auch Oliver Dütschke hält nichts vom Druck, der von den Rängen ausgeht:
„Das ist kein Fan-Support mehr – das ist Sabotage.“

Der 1. FC Köln – ein Verein zwischen Hysterie und Größenwahn

Basler geht noch weiter:
„Der 1. FC Köln ist ein schlafender Riese – aber einer, der sich selbst die Augen zuhält.“

Er beschreibt ein Muster aus überhöhtem Selbstbild, fehlender Geduld und unrealistischen Erwartungen. Die Fans würden die Vergangenheit verklären und dabei die Realität vergessen:
„Du bist nicht mehr Toni Polster und Pierre Littbarski – du bist Abstiegskampf mit Durchschnittskader.“

Was muss sich ändern?

Mario Basler hat eine klare Vorstellung davon, wie Köln die Kurve kriegen kann – und sie beginnt nicht auf dem Platz:
„Solange das Umfeld unruhig bleibt, kannst du Guardiola an die Seitenlinie stellen – der wird da auch nichts holen.“

Er fordert: Ruhe, Geduld, Realismus – und weniger Einmischung von der Tribüne.
„Der Trainer muss arbeiten dürfen. Und zwar ohne Angst, dass ihm nach jedem Spieltag ein Banner gegen den Kopf fliegt.“

TS