Kane erzielte zwei Tore, darunter den spielentscheidenden Foulelfmeter, und bereitet Trainer Tuchel auf das Champions-League-Spiel gegen Real Madrid vor.
Harry Kane führt FC Bayern zum Sieg gegen Eintracht Frankfurt

Im Energiesparmodus hat sich der FC Bayern erfolgreich auf das Champions-League-Spiel gegen Real Madrid vorbereitet – dank Harry Kane.
Der Engländer brachte die Münchner in der Fußball-Bundesliga mit seinen Saisontoren 34 und 35 zum 2:1 (1:1) Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Die Hessen konnten ihre Position im Rennen um einen Europapokalplatz zwar halten, aber nicht verbessern.
2750. Bayern-Heimtor zum 1:0
Kane erzielte in der ausverkauften Allianz Arena vor 75.000 Zuschauern in der 9. Spielminute das 2750. Bundesliga-Heimtor des FC Bayern. Nach der Pause verwandelte er dann sicher den Foulelfmeter, der das Spiel gegen den chancenlosen Eintracht-Torwart Kevin Trapp (61.) entschied. Dazwischen gelang es Frankfurts Angreifer Hugo Ekitiké auszugleichen (23.).
Kane sorgte auch noch für eine Schrecksekunde, als er drei Tage vor dem Halbfinal-Hinspiel gegen Real in der 65. Minute nach einem Zweikampf am eigenen Strafraum liegen blieb. Torwart Manuel Neuer eilte zu dem Unersetzlichen, der aber nach kurzer Behandlung weiterspielen konnte. Es blieb aber für Kane vorerst bei 400 Toren in seiner Profi-Karriere.
Die erfolgreiche Bayern-Revanche für das 1:5-Desaster aus der Hinrunde in Frankfurt hat Trainer Thomas Tuchel und seinen Spielern ein positives Gefühl für die Realität gegeben, aber nicht mehr. Die geplante offensive Mittelfeldreihe mit Leroy Sané, Serge Gnabry und Jamal Musiala fehlte am kommenden Dienstag komplett. Musiala sollte zwar eigentlich wieder spielen, aber aufgrund der Nachwirkungen einer Sehnenreizung am Knie konnte Tuchel den Youngster nicht wie geplant einsetzen. Ist da doch mehr?
Musiala fehlt, Laimer verletzt, de Ligt benommen
Es gab neue Personalsorgen, da Konrad Laimer frühzeitig ausgewechselt werden musste (28.). Der Österreicher verletzte sich am rechten Fuß. Zuvor hatte Laimer jedoch mit einem energischen Ballgewinn und einem Solo das erste Tor von Kane vorbereitet. In vielen Phasen fehlte es den Bayern jedoch an Laufbereitschaft und Konzentration, um sich den Nachmittag einfacher zu gestalten. Die Frankfurter blieben bis zum Abpfiff im Spiel.
Ekitiké, ein Franzose, konnte ohne Druck von Gegnern mit einem platzierten Flachschuss den Ausgleich erzielen. Trotz mehrerer guter Chancen der Bayern blieb es dabei. Trapp, der erneut in München gut spielte, lenkte unter anderem einen Schuss von dem spielfreudigen Raphaël Guerreiro an die Latte (45.).
Videobeweis hilft Bayern: Koch trifft Müller am Kopf
Während der Halbzeitpause blieb Matthijs de Ligt bei den Münchnern in der Kabine. Der Verteidiger schien nach einem Zusammenstoß in der Anfangsphase benommen zu sein, spielte jedoch zunächst weiter. In der zweiten Hälfte, die arm an Höhepunkten war, profitierten die Gastgeber vom Videobeweis. Ein Kopfballtreffer von Robin Koch aus Frankfurt gegen Thomas Müller wurde nachträglich geahndet – Kane bedankte sich und traf vom Elfmeterpunkt.








