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Bericht: Kein Comeback von Vettel bei Mercedes

Aus der Formel-1-Rückkehr von Sebastian Vettel wird vorerst wohl nichts. Der Ex-Weltmeister soll nicht zu einem Kandidatenkreis gehören, der für das frei werdende Cockpit bei Mercedes infrage kommt.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat schon eine Liste von Kandidaten für die Hamilton-Nachfolge im Kopf.
Foto: Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa

Der ehemalige Weltmeister Sebastian Vettel wird voraussichtlich kein Formel-1-Comeback bei Mercedes geben. Das berichtet die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle.

Demnach ist der 36-jährige Hesse nicht einer von angeblich drei Kandidaten, die für die Nachfolge von Rekordweltmeister Lewis Hamilton beim Werksteam in Frage kommen. Der Brite Hamilton wechselt 2025 zu Ferrari, weshalb die Silberpfeile nach einem Nachfolger suchen. Es bleibt offen, ob Vettel noch bei einem anderen Team ein Comeback schaffen kann.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bestätigte zuvor vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka, dass er bereits einen festen Kandidatenkreis im Blick hat. Um wen es sich dabei handelt und wie viele Namen auf seiner Liste stehen, wollte der 52-Jährige in einer Pressekonferenz nicht verraten. Das Team will sich Zeit bei der Klärung der Frage lassen, wer Hamilton vom kommenden Jahr an ersetzt. «Es ist viel zu früh, um uns auf einen Fahrer festzulegen. Die nächsten Monate werden uns ein paar Erkenntnisse bringen», sagte Wolff.

Vorher gab es Spekulationen, dass Vettel das Steuer beim deutschen Autobauer übernehmen könnte und zwei Jahre nach seinem Rücktritt in die Motorsport-Königsklasse zurückkehrt. Er hatte ein Comeback zuletzt nicht mehr kategorisch ausgeschlossen.

Der favorisierte Kandidat von Mercedes soll angeblich Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) sein, der Gerüchten zufolge aufgrund einer speziellen Ausstiegsklausel vorzeitig wechseln kann. Der 26-Jährige ist eigentlich noch bis 2028 an sein Team gebunden. Eine weitere Option soll der ehemalige Champion Fernando Alonso (Aston Martin) sein. Auch der erst 17-jährige Italiener Kimi Antonelli aus dem eigenen Nachwuchsprogramm scheint eine Möglichkeit zu sein.

dpa