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Biathleten Voigt und Strelow siegen in Single-Mixed-Staffel

Vanessa Voigt und Justus Strelow gewinnen souverän das Single-Mixed-Rennen in Antholz. Im Gegensatz zur Konkurrenz zeigt sich das deutsche Biathlon-Duo sehr treffsicher am Schießstand.

Vanessa Voigt und Justus Strelow haben das Single-Mixed-Rennen beim Weltcup in Antholz gewonnen.
Foto: Alessandro Trovati/AP/dpa

Vanessa Voigt und Justus Strelow haben das Single-Mixed-Rennen beim Biathlon-Weltcup in Antholz gewonnen und somit für den ersten deutschen Sieg in dieser Disziplin seit der Einführung im Februar 2015 gesorgt, dank einer nahezu perfekten Leistung am Schießstand.

Strelow verfehlte nur bei der letzten Einlage einen Schuss, nur ein Nachlader war zuvor nur einem ukrainischen und norwegischen Team gelungen. Für Voigt und Strelow war es der erste Weltcupsieg ihrer Karriere.

«Wir sind von Anfang an bei uns geblieben», sagte der Sachse in der ARD. «Schon im ersten Durchgang war ich sehr selbstbewusst in den Zweikämpfen, das hat mir einen guten Flow gegeben.» Mit der deutschen Fahne in der Hand trudelte der 27-Jährige unter dem Jubel der tausenden Fans ins Ziel. Diesen Moment müsse er sich später noch mal anschauen: «Ich kann ich es noch gar nicht glauben.»

Die beiden Norweger Ingrid Landmark Tandrevold und Vetle Sjaastad Christiansen (8 Nachlader) landeten mit einem Rückstand von 11,2 Sekunden hinter den Deutschen auf dem zweiten Platz vor Lisa Theresa Hauser und Simon Eder (4) aus Österreich.

Voigt, die im Einzel am Tag zuvor das Podest als Vierte knapp verpasst hatte, traf alle 20 Scheiben. Für die Thüringerin war es der erste Einsatz in einem Single-Mixed-Wettbewerb. Und sie schoss diesmal wesentlich schneller als sonst. «Ich habe schon beim Anschießen versucht, extrem schnell zu schießen und das Schießen aus dem Training umzusetzen. Das ist mir sehr gut gelungen», sagte die 26-Jährige, die sich wie Strelow nachdrücklich für einen Einsatz in der Single-Mixed bei der Weltmeisterschaft in Nove Mesto am 15. Februar empfahl. 

Strelow wurde bereits zu Beginn der Saison in Östersund, Schweden, eingesetzt und bildete damals mit der derzeit verletzten Hanna Kebinger ein Team. Als Siebte hatten sie damals das Podium deutlich verpasst.

dpa