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Bochum setzt auf Interimstrainer Butscher bis Saisonende

Nach Trennung von Letsch übernimmt Butscher für die restlichen Spiele – Negativtrend sorgt für Sorgenfalten bei VfL

Der «Bild» zufolge soll Butscher erneut als Übergangslösung einspringen und den VfL in den verbleibenden sechs Bundesligaspielen betreuen.
Foto: Bernd Thissen/dpa

Der VfL Bochum hat sich nach der Trennung von Trainer Thomas Letsch laut Informationen der «Bild» auf eine Interimslösung bis Saisonende festgelegt. Demnach soll der bisherige U19-Trainer Heiko Butscher die restlichen sechs Spiele in der Verantwortung stehen und bereits an diesem Dienstag um 10.30 Uhr das Training leiten. Unterstützen sollen ihn dabei die Co-Trainer Markus Gellhaus und Frank Heinemann. Butscher half bereits 2018, 2019 und zuletzt 2022 als Interims-Trainer der Profis aus.

Am Montag wurde bekannt gegeben, dass der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist aus dem Ruhrgebiet sich von Trainer Letsch trennt. Zuletzt gab es beim VfL einen besorgniserregenden Negativtrend – obwohl der Club nach einem 3:2-Sieg gegen den FC Bayern München am 22. Spieltag bereits gerettet schien. Mitte Februar betrug der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz komfortable neun Punkte – Bochum war näher an den internationalen Rängen als an der 2. Bundesliga. Eine Serie mit nur einem Punkt aus sechs Spielen ließ die Sorgen jedoch von Woche zu Woche wachsen.

Nächster Gegner ist Bayern-Bezwinger Heidenheim

Der VfL hat momentan einen Vorsprung von drei Punkten auf den 16. Platz und einen Vorsprung von vier Zählern auf einen direkten Abstiegsplatz. Am Samstag trifft er auf den 1. FC Heidenheim, der am vergangenen Wochenende ebenfalls den FC Bayern München besiegt hat.

Stefan Kuntz, der frühere U21-Nationaltrainer, wurde als Kandidat für die Nachfolge von Letsch gehandelt. Der 61-Jährige spielte von 1983 bis 1986 und 1998/99 für den VfL. Zwischen 2006 und 2008 war er Manager des Revierclubs und zuletzt war er Nationaltrainer der Türkei.

Letsch übernahm den VfL im September 2022 auf dem letzten Tabellenplatz. Der 55-Jährige führte Bochum in der vergangenen Saison zum direkten Klassenerhalt und wurde danach im Ruhrstadion gefeiert.

dpa