Bayern München ist dabei. Borussia Dortmund und RB Leipzig haben noch Chancen. Aber nur ein weiteres Team aus Deutschland darf im Sommer 2025 zur Club-WM in die USA. Die Entscheidung fällt bald.
BVB gegen RB: Zweikampf um Ticket für Club-WM

In der K.o.-Phase der Champions League geht es für Borussia Dortmund und RB Leipzig auch um die Teilnahme an der Club-WM 2025. Die Tatsache ist: Neben dem FC Bayern München wird nur ein weiteres deutsches Team im übernächsten Sommer bei der Premiere des neuen lukrativen FIFA-Wettbewerbs in den USA dabei sein und die Dortmunder sind die Favoriten.
Im aktuellen Ranking führt der BVB mit 67 Punkten vor den noch nicht qualifizierten Mannschaften. Leipzig liegt mit 61 Punkten auf dem dritten Platz, hinter Atlético Madrid (62) und vor dem FC Barcelona (55). Das Problem ist, dass nur zwei Mannschaften pro Land sich über dieses Ranking für die Endrunde qualifizieren können. Die Bayern haben sich bereits mit 100 Punkten ihr Ticket gesichert.
Zusätzlich haben auch Paris Saint-Germain, Inter Mailand, FC Porto und Benfica Lissabon bereits das Startrecht, genauso wie die Champions-League-Sieger der letzten drei Jahre: FC Chelsea, Real Madrid und Manchester City. Da Europa 12 der insgesamt 32 Starter für den Inter-Kontinental-Vergleich stellt, gibt es noch vier freie Plätze: Einer für den Königsklassen-Sieger 2024 und drei über die Rangliste mit dem BVB und RB.
BVB mit guter Ausgangslage
Es werden zwei Punkte für jeden Sieg in der K.o.-Phase vergeben, einen Punkt für ein Unentschieden und einen Punkt für den Einzug in die nächste Runde. Bis zum Finale am 1. Juni in Wembley können maximal 17 Punkte vergeben werden.
Ein Beispiel verdeutlicht die gute Position des BVB: Wenn Dortmund beide Achtelfinal-Spiele gegen PSV Eindhoven verliert und Leipzig beide Spiele gegen Real Madrid sowie eines der folgenden Viertelfinals gewinnt, hätte RB die sechs Punkte Rückstand auf den BVB aufgeholt und würde an der Club-WM teilnehmen. Eine schwierige Aufgabe. Außerdem ist Leipzigs Trainer Marco Rose kein Fan des Wettbewerbs.
«Alles, was noch obendrauf kommt, ist, was die Gesundheit der Spieler betrifft, nicht zu verantworten, glaube ich persönlich. Und trotzdem drehen wir weiter am Rad, weiter an der Schraube. Wir wissen, dass unser Business sehr stark vom Geld lebt und getrieben ist. Dementsprechend muss man solche Sachen nicht toll finden, aber sie mit tragen. Das gehört dann dazu», sagte er.
Das Turnier wird vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 in den USA stattfinden. Es wird insgesamt 63 Spiele geben. Jedes Team wird mindestens drei Gruppenspiele und höchstens sieben Spiele, einschließlich des Finales, bestreiten. Vor Roses Anmerkungen gab es bereits Kritik an dem Wettbewerb aufgrund der hohen Belastung für die Profis und der stark verkürzten Sommerpause vor der anschließenden WM-Saison. Die Top-Clubs haben jedoch über ihre Vereinigung ECA der Einführung zugestimmt und werden an der Vermarktung teilnehmen.








