Ganz Europa blickt auf das Champions-League-Finale zwischen Arsenal und Paris Saint-Germain. Für Markus Babbel geht PSG zwar als Favorit ins Spiel – doch der Ex-Profi warnt davor, Arsenal zu unterschätzen.
Champions-League-Fieber: Arsenal will PSG vom Thron stoßen

Ganz Europa blickt auf dieses Finale
Es ist das Spiel des Jahres. Arsenal gegen Paris Saint-Germain. Champions-League-Finale. Millionen Fans weltweit schauen zu.
Julian Fogel bringt die Bedeutung des Spiels direkt auf den Punkt: „Die ganze Fußballwelt schaut auf dieses Finale.“ Und tatsächlich: Die Spannung könnte kaum größer sein.
Babbel sieht PSG vorne – aber nur leicht
Für Markus Babbel geht Paris Saint-Germain zwar als Favorit ins Finale. Doch der ehemalige Bayern-Profi macht deutlich: „Paris ist der Favorit – aber ich sehe es nicht ganz so klar.“
Vor allem Arsenal habe sich in dieser Saison enorm entwickelt. Die Gunners spielen mit Selbstvertrauen, Stabilität und enormer Intensität. Besonders beeindruckt zeigt sich Babbel von der defensiven Organisation der Londoner.
Arsenal könnte PSG genau dort treffen, wo es weh tut
Babbel glaubt, dass Arsenal vor allem über Umschaltmomente gefährlich werden kann. „Arsenal kann Paris richtig weh tun.“ Spieler wie Bukayo Saka, Kai Havertz, Martinelli oder Trossard könnten mit ihrer Geschwindigkeit entscheidend werden.
Vor allem dann, wenn PSG offensiv zu viel Risiko geht. Babbel erwartet deshalb kein einseitiges Finale – sondern ein taktisch hochspannendes Spiel.
Declan Rice als Schlüsselspieler
Ein Name fällt im Podcast immer wieder: Declan Rice.
Für Babbel spielt der Mittelfeldspieler eine herausragende Saison. „Declan Rice wächst diese Saison komplett über sich hinaus.“ Gerade in großen Spielen sei er inzwischen ein absoluter Führungsspieler geworden. Zusammen mit Torwart David Raya und der starken Innenverteidigung könne Arsenal auch gegen PSG bestehen.
PSG bringt brutale Qualität mit
Trotzdem sieht Babbel natürlich auch die enorme Qualität der Franzosen. Vor allem offensiv sei Paris „unfassbar gut aufgestellt“. Das Tempo, die individuelle Klasse und die Spielfreude machen PSG laut Babbel extrem gefährlich. Genau deshalb erwartet er ein Finale auf absolutem Topniveau.
Babbel erinnert sich emotional an 1999
Besonders emotional wird die Folge, als Markus Babbel über sein eigenes Champions-League-Finale 1999 spricht. Die Niederlage mit Bayern gegen Manchester United beschäftigt ihn bis heute.
„Ich war die ganze Woche nervös.“ Babbel erklärt offen, dass er damals das Finale nicht wirklich genießen konnte. „Wenn du im Finale bist, darf alles passieren – nur nicht verlieren.“ Ein Satz, der zeigt, wie brutal der Druck in solchen Spielen ist.
Warum Finals im Kopf entschieden werden
Für Babbel geht es in Endspielen nicht nur um Qualität. Mentalität, Ruhe und Nervenstärke seien mindestens genauso entscheidend. „Mach bloß keinen Fehler“ – genau dieser Gedanke habe ihn damals blockiert.
Deshalb glaubt er heute: Die Mannschaft, die mental stabiler bleibt, wird den Pokal holen.
Arsenal träumt vom ganz großen Coup
Für Arsenal wäre ein Champions-League-Titel historisch. Die Mannschaft hat sich über Jahre entwickelt – und steht jetzt vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Julian Fogel beschreibt die Ausgangslage perfekt: „In 90 Minuten kann alles passieren.“








