Manchester City gewinnt das Premier-League-Topspiel beim FC Liverpool mit 2:1 – und bleibt Arsenal im Titelrennen dicht auf den Fersen. Im Football Monday Podcast analysiert Markus Babbel den Krimi an der Anfield Road und findet klare Worte zur Leistung der Reds.
City siegt im Anfield-Hexenkessel: Babbel mit deutlichen Worten zu Liverpool

Der Abend an der Anfield Road bot alles, was die Premier League ausmacht: Intensität, Tempo, Zweikämpfe und Dramatik bis in die Nachspielzeit. Manchester City setzte sich am Ende mit 2:1 beim FC Liverpool durch – ein Ergebnis, das laut Markus Babbel nicht vom Himmel fiel. „Man City hat dieses Spiel erzwungen“, stellt der frühere Nationalspieler im Football Monday Podcast klar. Zwar habe Liverpool über weite Strecken gut verteidigt, doch City sei geduldig geblieben und habe auf den entscheidenden Moment gewartet.
"Gigio, save it like this." pic.twitter.com/U87t0HffOK
— Manchester City (@ManCity) February 8, 2026
City bleibt cool – auch im Hexenkessel
Besonders beeindruckt zeigt sich Babbel von der Ruhe, mit der Manchester City in der zweiten Halbzeit agierte. Trotz der aufgeheizten Atmosphäre ließ sich das Team von Pep Guardiola nicht aus der Ordnung bringen. Mehr Schüsse, mehr Präsenz im letzten Drittel – City erhöhte kontinuierlich den Druck. Für Babbel ein klassisches Meisterschafts-Signal: Solche Spiele müsse man gewinnen, wenn man Titel holen wolle.
What. A. Goal. 😱 pic.twitter.com/IyHmumGV4u
— Liverpool FC (@LFC) February 8, 2026
Der Elfmeter: Ein Fehler zu viel
Der Knackpunkt des Spiels war die Szene, die zum entscheidenden Elfmeter führte. Alisson Becker kommt aus seinem Tor, ist minimal zu spät – Kontakt, Strafstoß. Babbel urteilt deutlich: „Er trifft eine falsche Entscheidung – er kommt einen Tick zu spät.“ Bitter für Liverpool, zumal Alisson zuvor einer der stabilsten Spieler war. Doch auf diesem Niveau reichen Kleinigkeiten, um ein Spiel zu entscheiden. Erling Haaland bleibt eiskalt und verwandelt – 2:1 für City.
Liverpool: Gute Phasen, aber keine Konstanz
Trotz der Niederlage nimmt Babbel Liverpool nicht komplett auseinander. Einsatz, Leidenschaft und defensive Arbeit stimmen über lange Zeit. Doch am Ende bleibt das altbekannte Problem. „Liverpool ist konstant unkonstant“, sagt Babbel. Gegen Topteams könne man mithalten, doch entscheidende Fehler, fehlende personelle Alternativen und eine unausgewogene Defensive kosten Punkte. Gerade im Rennen um die Champions-League-Plätze werde das zunehmend gefährlich.
Personelle Sorgen verschärfen die Lage
Ein zentrales Thema im Podcast ist die angespannte Personalsituation in Liverpools Abwehr. Notlösungen, Umstellungen und improvisierte Rollen rauben Stabilität. Babbel kritisiert nicht die Einsatzbereitschaft einzelner Spieler, sondern die Kaderplanung insgesamt. Wenn Mittelfeldspieler regelmäßig in der Viererkette aushelfen müssen, gehe Qualität in anderen Zonen verloren. Das sei auf Dauer kaum zu kompensieren.
Titelrennen bleibt offen – Druck auf Arsenal
Mit dem Auswärtssieg bleibt Manchester City Arsenal dicht auf den Fersen. Sechs Punkte Rückstand bei noch direktem Duell – für Babbel ist klar: Das Titelrennen lebt. Gerade solche Siege im „Anfield-Hexenkessel“ seien psychologisch enorm wertvoll. Cedric Pick ordnet ein: „So spürt Arsenal weiter den Atem von City im Nacken.“
WE ARE MANCHESTER CITY! 🩵 pic.twitter.com/jLxn5zfbi2
— Erling Haaland (@ErlingHaaland) February 8, 2026
Babbel bleibt realistisch bei Liverpool
Trotz aller Kritik verfällt Babbel nicht in Alarmismus. Liverpool habe Qualität und könne jederzeit einen Lauf starten. Doch die Fehlerquote müsse sinken, vor allem in den großen Spielen. „Das war heute ein Fehler zu viel“, lautet sein Fazit zum Topspiel. Ohne mehr Stabilität werde es jedoch schwer, die Saisonziele zu erreichen.








