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City triumphiert – Arsenal scheitert

Manchester City gewinnt das EFL Cup Finale gegen Arsenal mit 2:0 – und erneut entscheidet ein einzelner Moment das Spiel. Im Football Monday Podcast analysiert Markus Babbel die Partie und sieht den entscheidenden Unterschied im Tor. Während City seine Chancen konsequent nutzt, wird Arsenal ein folgenschwerer Fehler von Keeper Kepa zum Verhängnis. Trotz eines ausgeglichenen Spiels sichern sich die Skyblues den Titel. Babbel erklärt, warum dieser Erfolg für Pep Guardiola besonders wichtig war.

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Foto: depositphotos

Ein Finale auf Augenhöhe

Das EFL Cup Finale zwischen Manchester City und Arsenal hielt, was es versprach – zumindest in Sachen Spannung. Beide Teams traten nahezu in Bestbesetzung an, was laut Markus Babbel die gewachsene Bedeutung des Wettbewerbs unterstreicht. Anders als in früheren Jahren wurde der League Cup nicht als „zweitrangig“ behandelt.

„Das war ein ausgeglichenes Spiel“, analysiert Babbel im Football Monday Podcast. Tatsächlich neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken. Torchancen gab es auf beiden Seiten – ohne klare Dominanz.


Der entscheidende Moment: Kepa patzt

Doch wie so oft in großen Spielen entscheidet ein einziger Fehler. Arsenals Torhüter Kepa lässt eine Flanke durch die Hände rutschen – eine Szene, die das Spiel kippen lässt. „Der Unterschied waren die Torhüter“, bringt es Babbel auf den Punkt.

Während Manchester Citys Keeper stark parierte und Sicherheit ausstrahlte, wurde Kepa zur tragischen Figur. Für Arsenal ist dieser Moment besonders bitter: Aus einem Spiel auf Augenhöhe wird plötzlich ein Rückstand – und gegen City ist das kaum aufzuholen.


City nutzt die Chance eiskalt

Manchester City zeigte genau das, was ein Topteam auszeichnet: Effizienz. Nach dem 1:0 kontrollierten die Skyblues das Spiel und legten wenig später nach. O’Reilly avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner.

Cedric Pick bringt es treffend auf den Punkt:
„City hat das eiskalt genutzt.“ Gerade in Finalsituationen sei diese Kaltschnäuzigkeit entscheidend.


Guardiola unter Druck – und liefert

Für Pep Guardiola war dieses Finale mehr als nur ein weiterer Titel. Nach der Enttäuschung in der Champions League stand Manchester City unter Druck. Der EFL Cup wurde zur Chance, zumindest national ein Zeichen zu setzen.

Babbel bewertet den Erfolg entsprechend klar:
„Das war brutal wichtig für Pep Guardiola.“ Der Titel zeigt, dass City auch in schwierigen Phasen liefern kann.


Arsenal bleibt nur die Erkenntnis

Für Arsenal bleibt nach dem Finale vor allem eines: die Erkenntnis, auf Augenhöhe gewesen zu sein – und dennoch verloren zu haben. „Arsenal war absolut auf Augenhöhe“, sagt Cedric Pick. Doch auf diesem Niveau entscheiden Details. Und genau diese Details gingen an Manchester City.

TS