Cristiano Ronaldo äußert sich bei einer Pressekonferenz kritisch über die Medien, die seiner Meinung nach seit Jahren versuchen, ihn zu diskreditieren. Trotz der Rückschläge bleibt er überzeugt, einen wertvollen Beitrag zur Nationalmannschaft leisten zu können und hat sich hohe Ziele gesetzt.
Cristiano Ronaldo kritisiert die Medien scharf: „Sie wollen seit Jahren mein Ende!“

Lissabon – Der 41-jährige Cristiano Ronaldo, der nach wie vor aktiv auf dem Spielfeld steht, strahlt vor dem bevorstehenden Nations-League-Spiel gegen Wales am Donnerstag (20.45 Uhr, DAZN) Selbstbewusstsein aus. In einer Pressekonferenz äußerte er scharfe Kritik an den Medien, die seiner Meinung nach seit Jahren bemüht sind, seinen Ruf zu schädigen. Er bemerkte:
„Einige Medien lieben es, mich anzugreifen. Sie versuchen seit Jahren, mich zu töten, aber das wird bei mir niemals funktionieren. Vielleicht mit einer Schrotflinte – aber selbst dann kann ich der Kugel ausweichen …“
Diese deutlichen Äußerungen sind eine direkte Antwort auf die negative Berichterstattung während der letzten Weltmeisterschaft, die Ronaldo nach mehreren enttäuschenden Auftritten in seiner Heimat heftig in die Kritik nahm. Einige Experten forderten sogar öffentlich seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Trotz dieser Angriffe stellte Ronaldo klar, dass die Kritik keinen Zweifel an seiner Überzeugung aufkommen lasse, weiterhin einen wertvollen Beitrag zu leisten:
„Ich bin immer noch davon überzeugt, dass ich die Nationalmannschaft unterstützen kann, nicht nur durch meine Tore, sondern auch abseits des Fußballs.“
Nach dem Ausscheiden Portugals im Achtelfinale der WM gegen Spanien (0:1) zeigte sich Ronaldo nachdenklich. Mit 146 Treffern in 233 Länderspielen hält er den Rekord für die meisten Tore und Einsätze seines Landes. Zu seiner Rolle im Team erklärte er:
„Es spielt keine Rolle, ob ich morgen spiele oder ob ich das nächste Spiel pausiere – für mich ist das Wichtigste, dass ich mich gut fühle.“
Außerdem betonte er, dass er der Erste sein würde, der geht, wenn er das Gefühl hat, dem Team nicht mehr helfen zu können:
„Ich werde meinen Koffer packen und gehen.“
Ronaldo verfolgt zwei konkrete Ziele:
„Mein 1.000. Tor zu erzielen und mit Portugal die Nations League zu gewinnen.“
Aktuell hat er 979 Karriere-Tore erzielt. Er ist optimistisch, die magische Marke zu erreichen, möchte aber keinen Druck aufbauen:
„Ich weiß, dass ich das schaffen werde, aber es ist keine Besessenheit. Wenn du von etwas besessen bist, wirst du es nicht erreichen, man sollte es einfach genießen. Aber ja, ich möchte diesen Meilenstein wirklich erreichen.“
Auf die Frage nach dem Ende seiner Karriere gestand Ronaldo, dass er sich unsicher sei, wann dieser Moment eintreten wird:
„Ich weiß es nicht, ich wünschte, ich wüsste die Antwort, aber ich weiß sie nicht. Aber es ist sehr gut möglich, dass dies mein letztes Jahr ist.“
Sein Abschied könnte davon abhängen, wie schnell er die 1.000-Tore-Marke erreicht.
Quellen: Bild, n-tv
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