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Dänen mit Niederlage ins Halbfinale

Zum Hauptrunden-Schluss der Handball-EM erwischt es auch Weltmeister Dänemark. Gegen Slowenien reicht die zweite Garnitur des Top-Favoriten nicht. Folgen hat das für die Dänen aber nicht.

Dänemarks Mikkel Hansen (3.v.l), Torhüter Niklas Landin (M) und weitere Spieler verabschieden sich nach dem Spiel von den Zuschauern.
Foto: Christian Charisius/dpa

Im letzten Spiel der Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft hat Dänemark seine erste Niederlage erlitten. Der dreimalige Weltmeister unterlag Slowenien in Hamburg mit 25:28 (14:17). Für das bisher herausragende Team des Turniers hat dies jedoch keine Auswirkungen: Die Dänen hatten bereits zuvor als Sieger der Hauptrundengruppe II das Halbfinale am Freitag (20.30 Uhr) in Köln erreicht.

Aus diesem Grund hatte Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen eher die Ersatzspieler spielen lassen und viele Stars geschont. Jedoch enttäuschte die Ersatzmannschaft gegen die Slowenen. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase, als der Außenseiter von 22:22 (48.) auf 24:22 (54.) führte und die Dänen nicht mehr kontern konnten.

Frankreich trifft nun auf Schweden

Durch den Triumph rückten die Slowenen in der Rangliste noch vor Portugal auf den dritten Platz vor. Am Freitag (15.00 Uhr) werden sie in Köln gegen den Dritten der Hauptrundengruppe I antreten und um den fünften Platz spielen. Die Portugiesen hatten ihre Möglichkeit am Anfang des letzten Tages in der Hansestadt durch das 33:33 (15:17) gegen die bis dahin sieglosen Niederländer vergeben.

Dänemark wird sein Halbfinale gegen den Zweitplatzierten der Gruppe I spielen. Der mögliche Gegner des Top-Favoriten ist die deutsche Mannschaft, die sich am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD und Dyn) in Köln mit einem Sieg gegen Kroatien den zweiten Platz hinter Olympiasieger Frankreich sichern kann.

Die erste Halbfinalpaarung am Freitag (17.45 Uhr) ist bereits festgelegt: Die Franzosen, Sieger der Gruppe I, treffen auf die Schweden, Titelverteidiger und Zweiter der Gruppe II. Die Schweden spielten am Dienstagabend noch in Hamburg im Skandinavien-Duell gegen Norwegen. Dabei hatte das Spiel sportlich keine Bedeutung mehr.

dpa