Der FC Bayern und Borussia Dortmund hoffen auf Losglück für das Viertelfinale. Auch Bayer Leverkusen wartet gespannt auf die Europa League-Auslosung.
Spannung vor Champions League-Auslosung

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund warten gespannt auf die Auslosung der Viertelfinals der Champions League, während Bayer Leverkusen auf die Europa League wartet. Die Auslosung der nächsten Runde wird am Freitag um 12.00 Uhr am Hauptsitz der UEFA in Nyon stattfinden.
Ein Jahr nach dem bitteren Viertelfinal-Aus gegen Manchester City ist ein erneutes Duell für den FC Bayern gegen das Team von Trainer Pep Guardiola möglich. «Jetzt brauchst du auch Losglück. Jedes Team, das im Viertelfinale ist, möchte ins Finale – wir auch!», sagte Bayern-Trainer Thomas Tuchel.
Neben den Viertelfinals wird auch der potenzielle Halbfinalweg ins Endspiel am 1. Juni im Londoner Wembley-Stadion ausgelost. Das Viertelfinale findet am 9./10. April mit den Hinspielen und am 16./17. April mit den Rückspielen statt.
In Bezug auf deutsche Teams ist nur noch Bayer Leverkusen in der Europa League vertreten, nachdem der SC Freiburg gegen West Ham United keine Chance hatte. Im Viertelfinale warten namhafte Vereine, insbesondere der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp.
Wer steht alles im Viertelfinale?
Neben dem FC Bayern und Dortmund haben auch die spanischen Topclubs Real Madrid, FC Barcelona und Atlético Madrid, der Titelverteidiger Manchester City und der FC Arsenal aus England sowie Frankreichs Topclub Paris Saint-Germain das Viertelfinale erreicht.
Wo kann ich die Auslosung sehen?
Es gibt verschiedene Optionen. Die Auslosung ist sowohl bei DAZN und Sky als auch im Livestream von zdf.de zu sehen. Ebenso wird sie auf der Internetseite der UEFA übertragen.
Ist auch Bayern gegen Dortmund möglich?
Ja. Es gibt vom Viertelfinale an keine Einschränkungen mehr. Bayern und Dortmund können in der Runde der letzten Acht aufeinandertreffen. Auch den «El Clásico» zwischen Real und Barça könnte es geben. Duelle zwischen Teams aus der Gruppenphase sind anders als im Achtelfinale auch möglich, also Dortmund könnte erneut auf Paris treffen.
Gibt es Wunschgegner?
Bestimmt, nur verraten hat ihn natürlich keiner. Sicher kann man sich aber sein, dass der FC Bayern keine Neuauflage des Viertelfinales aus dem Vorjahr möchte. Auch Real Madrid muss nicht unbedingt jetzt schon der Gegner sein. In den vergangenen drei Spielzeiten seit dem Titel 2020 ist Bayern jeweils im Viertelfinale ausgeschieden: 2021 gegen Paris, danach gegen Außenseiter Villarreal, im Vorjahr gegen den späteren Sieger Man City. Richtig leicht ist aber ohnehin kein Gegner. «Wenn man sieht, welche Clubs im Viertelfinale stehen, ist es schon geil dazuzugehören. Das sind alles sehr große Clubs», sagte BVB-Stürmer Niclas Füllkrug. «Es kann jetzt nur ein sehr großer Gegner kommen.»
Wie sind die weiteren Termine?
Die Gewinner der Viertelfinals werden am 30. April oder 1. Mai das Halbfinal-Hinspiel bestreiten. Die Rückspiele sind eine Woche später am 7. und 8. Mai geplant.
Warum wird auch das Endspiel ausgelost?
Das liegt an organisatorischen Gründen. Zum Beispiel kann das Heimteam als Erstes das Trikot auswählen. Es ist möglich, dass es ein erneutes Endspiel zwischen Bayern und Borussia Dortmund geben könnte, nachdem sich der BVB am Mittwochabend gegen PSV Eindhoven durchsetzen konnte. Vor elf Jahren gewannen die Münchner den Titel im Wembley-Stadion gegen den BVB durch ein spätes Siegtor von Arjen Robben mit 2:1.
Wie sieht es in der Europa League und der Conference League aus?
Leverkusen ist der einzige deutsche Vertreter in der Europa League. Im Lostopf befinden sich namhafte Clubs wie der FC Liverpool, Vorjahresfinalist AS Rom, sowie die früheren Europacupsieger AC Mailand und Olympique Marseille. In der Conference League ist kein deutscher Teilnehmer mehr vertreten. Auch in diesen beiden Wettbewerben werden nach der Champions League die nächsten Runden ausgelost.
Wie wichtig wären weitere deutsche Erfolge?
Die Plätze sind nicht nur für den jeweiligen Verein von Bedeutung. Ab der nächsten Saison erhalten beide Länder jeweils einen zusätzlichen Platz in der Champions League, da ihre Clubs in dieser Saison gemeinsam die beste Leistung erbracht haben. Die Grundlage bildet eine Ein-Jahres-Rangliste der UEFA. Deutschland belegt hier den zweiten Platz hinter Italien und knapp vor England.








