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Deutsche Extremsportler sterben beinahe im Ostsee-Eis

Zwei deutsche Extremsportler geraten während einer Ski-Tour über das Eis der Ostsee in Lebensgefahr, als die Eisfläche unter ihnen bricht. Mit einem SOS-Ruf und dem Einsatz von Rettungskräften aus Schweden und Finnland können sie schließlich gerettet werden.

Deutsche Extremsportler sterben beinahe im Ostsee-Eis
KI-generiert

Extremsportler in der Ostsee: Lebensgefährliches Abenteuer auf Eis

Ein riskantes Unterfangen auf dem Eis der Ostsee endete für zwei deutsche Extremsportler beinahe tödlich. Ihr Ziel war eine spektakuläre Ski-Tour zwischen Finnland und Schweden, doch mitten in der Nacht gerieten sie in ernsthafte Schwierigkeiten.

Die beiden Sportler planten, den Bottnischen Meerbusen zu überqueren – von der finnischen Stadt Oulu bis zur schwedischen Hafenstadt Lulea. Dabei wollten sie eine Strecke von etwa 166 Kilometern auf Skiern über das gefrorene Meer zurücklegen. Um sich während der Tour auszuruhen, errichteten sie ihr Zelt direkt auf dem Eis.

Notruf und Rettungsaktion

In der Nacht brach jedoch die Eisfläche unter ihnen auf. Laut Angaben der finnischen Küstenwache fiel ein Großteil ihrer Ausrüstung ins Wasser. Den beiden Sportlern gelang es jedoch, ihre Notfunkbarke zu sichern und einen Hilferuf abzusetzen. Anschließend warteten sie auf einer großen Eisscholle und formten mit Eisbrocken ein „SOS“.

Daraufhin begaben sich Rettungskräfte aus Schweden und Finnland mit einem Flugzeug sowie einem Luftkissenfahrzeug auf die Suche nach den Abenteurern. Rund fünf Stunden nach dem Notruf konnten sie schließlich gefunden und sicher an Land gebracht werden.

Gefahren des gefrorenen Meeres

Der Bottnische Meerbusen friert im Winter aufgrund seines geringen Salzgehalts regelmäßig zu. Dennoch bleibt die Stabilität der Eisdecke unberechenbar, was solche Abenteuer zu einem hohen Risiko macht.

Die dramatischen Ereignisse verdeutlichen die Gefahren, die mit Extremsportarten in extremen Umgebungen verbunden sind. Die beiden Sportler hatten großes Glück, dass sie rechtzeitig gerettet werden konnten.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

Ronny Winkler