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Deutsche Skispringerinnen chancenlos, Nika Prevc gewinnt

Erstmals bestreiten die Skispringerinnen einen Weltcup in Garmisch-Partenkirchen. Folgt bald eine Vierschanzentournee? Der Sportdirektor im Deutschen Skiverband äußert sich zurückhaltend.

Nica Prevc aus Slowenien sicherte sich in Garmisch-Partenkirchen den Sieg.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die deutschen Skispringerinnen hatten bei der Eröffnung der Two Nights Tour keine Chance auf einen Podestplatz. Luisa Görlich erreichte als beste Athletin des Teams von Trainer Thomas Juffinger den zehnten Platz.

Nika Prevc aus Slowenien sicherte sich den Sieg vor 3500 Zuschauern an der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen. Die Norwegerin Eirin Maria Kvandal und Abigail Strate aus Kanada belegten die Plätze dahinter. Katharina Schmid, früher Althaus und dreifache Weltmeisterin, landete als zweitbeste Deutsche auf dem zwölften Rang.

Hüttel äußert sich zur Vierschanzentournee

Die Two Nights Tour mit der zweiten Etappe in Oberstdorf ist ein weiterer Schritt in Richtung einer Vierschanzentournee für Frauen. In den beiden österreichischen Orten Innsbruck und Bischofshofen gibt es zu dieser Jahreszeit noch keine Weltcup-Springen.

Horst Hüttel, Sportdirektor im Deutschen Skiverband (DSV), äußerte sich in der ARD zur Perspektive Tournee zurückhaltend. «Natürlich wollen die Damen am Ende eine Vierschanzentournee. Das ist ihr Traum», sagte Hüttel. «Und wenn der Sportler nicht mehr träumen darf, dann kann er glaube ich aufhören. Und die träumen und das ist auch realistisch, das eines Tages mal anzugehen.» Auf einen konkreten Zeitpunkt wollte er sich nicht festlegen. Der DSV und der Österreichische Skiverband (ÖSV) sind dazu seit Jahren in Gesprächen.

dpa