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DFB-Pokal: Drei Kleine raus – Leverkusen weiter

Drei Außenseiter wehren sich zum Pokalauftakt ohne Erfolg gegen das Aus. Bayer Leverkusen erlebt eine ungewöhnliche Partie bei einem schwäbischen Regionalligisten.

Schiedsrichter Michael Bacher (2.v.l.) muss das Spiel in Großaspach unterbrechen
Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Der neue Trainer von Bayer Leverkusen, Erik ten Hag, hat sein Pflichtspiel-Debüt im DFB-Pokal mit einigen Schwierigkeiten und einer gewissen Verzögerung gewonnen. Der lange Zeit schwache Vizemeister setzte sich mit 4:0 (1:0) gegen die SG Sonnenhof Großaspach durch, nachdem das Spiel aufgrund eines Gewitters mit Hagel etwa 40 Minuten unterbrochen werden musste. In der ersten Runde ausgeschieden sind neben dem schwäbischen Regionalligisten auch die Außenseiter 1. FC Saarbrücken und FC Gütersloh.

Die Saarländer verloren gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg mit 1:3 (0:2). Der Regionalliga-Club Gütersloh unterlag dem Bundesligisten 1. FC Union Berlin mit 0:5 (0:3).

Patrik Schick legt für Leverkusen vor

Beim Auftritt von Bayer schickte Schiedsrichter Michael Bacher beide Teams wegen des Gewitters bereits nach nicht einmal 20 Minuten in die Kabine. Nach der Unterbrechung erzielte Torjäger Patrik Schick die Führung (32.). Auch wenn Großaspachs Kapitän Volkan Celiktas Gelb-Rot sah (66.), zeigte Leverkusen keine Glanzleistung.

Arthur aus Brasilien erzielte das zweite Tor zum 2:0 (74.), bevor Mert Tasdelen vom Gegner glatt Rot sah. Christian Kofane (84.) und Alejandro Grimaldo (87./Elfmeter) erhöhten auf 3:0 und 4:0.

Im Ludwigspark in Saarbrücken war zunächst kein Klassenunterschied zu den Magdeburgern zu erkennen, die im Überraschungs-Pokal-Halbfinale von 2024 standen. Doch fast aus dem Nichts konterten die Gäste die Saarländer aus: Martijn Kaars erzielte das 1:0 (43.). Neuzugang Rayan Ghrieb (45.+2, 59.) traf zweimal für Magdeburg, bevor Tim Civeja (67.) auf 1:3 verkürzte.

Union trifft, aber überzeugt nicht richtig

Nach einer herausfordernden Vorbereitung reiste Union und Trainer Steffen Baumgart nach Gütersloh, aber sie gingen in der 19. Minute in Führung: Robert Skov erzielte ein Tor aus einem direkten Freistoß aus etwa 19 Metern.

Vor 4.500 mitgereisten Fans erzielten Leopold Querfeld und Danilho Doekhi für die Eisernen Tore zum 2:0 (35.) und 3:0 (43.) gegen den Regionalligisten – beide Male nach einer Ecke. Trotzdem gelang den Berlinern aus dem Spiel heraus nicht viel, obwohl Andrej Ilic (78.) und Woo-Yeong Jeong (90.+4) noch trafen.

dpa