Alfred Gislason setzt bei der Handball-EM auf einen Mix aus Jugend und Routine. In die Vorbereitung auf das Heim-Turnier im Januar geht der Bundestrainer mit 19 Spielern.
DHB-Team mit einem Neuling und vier U21-Weltmeistern zur EM

Mit vier Europameistern aus dem Jahr 2016, vier U21-Weltmeistern und einem Neuling plant Bundestrainer Alfred Gislason die Medaillen-Mission bei der Handball-EM anzugehen.
Der Isländer, der 64 Jahre alt ist, hat 19 Spieler nominiert, mit denen er am kommenden Mittwoch in Frankfurt am Main einen Lehrgang beginnt, um sich unmittelbar auf die Heim-Endrunde vom 10. bis 28. Januar vorzubereiten.
«Eine richtig starke Mannschaft»
«Wir haben eine richtig starke Mannschaft beisammen, die über sehr hohe Qualität und ebensolches Selbstvertrauen verfügt sowie das herausragende deutsche Heimpublikum in ihrem Rücken weiß», sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer über den Kader.
Von dem EM-Sieg vor fast acht Jahren sind immer noch Weltklasse-Torwart Andreas Wolff, Linksaußen Rune Dahmke, Rückraumspieler Kai Häfner und Kreisläufer Jannik Kohlbacher Teil des Teams. Aus der U21-Mannschaft, die im letzten Sommer den WM-Titel gewonnen hat, haben es Torwart David Späth, die Rückraumspieler Renars Uscins und Nils Lichtlein sowie Kreisläufer Justus Fischer in den Kader geschafft.
Fischer der Jüngste, Groetzki der Erfahrenste
Fischer ist der Jüngste im DHB-Team mit 20 Jahren, während Patrick Groetzki mit 34 Jahren und 171 Länderspielen der Erfahrenste ist. Martin Hanne ist zum ersten Mal dabei. Der 22 Jahre alte Rechtshänder vom Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf ist ein möglicher Kandidat für den linken Rückraum.
Bei der EM trifft die deutsche Mannschaft in der Vorrunde auf die Schweiz, Nordmazedonien und Rekord-Weltmeister Frankreich. Die ersten zwei Teams der Gruppe erreichen die Hauptrunde. «Ich freue mich auf unser Team, die Arbeit in der Vorbereitung und das Turnier selbst», sagte Gislason.








