Karl Geiger landet trotz starkem ersten Sprung nur auf Platz 27. Warum seine Olympia-Hoffnung jetzt fast geplatzt ist – und was er in der Nacht zum Sonntag noch schaffen muss.
Ein guter Sprung reicht nicht: Geiger vor Olympia-Aus

Der fünfmalige Skisprung-Weltmeister Karl Geiger hat kaum noch Chancen auf die Olympischen Winterspiele. Der 32-Jährige verpasste nach einem guten ersten Sprung auf 132 Meter und zwischenzeitlich Rang zwölf im japanischen Sapporo eine Top-15-Platzierung. Geiger schaffte es im zweiten Durchgang nur auf 114 Meter und belegte am Ende den 27. Platz.
Für eine Teilnahme an den Winterspielen in Italien muss der Oberstdorfer im Weltcup entweder zweimal unter die besten 15 springen oder einmal unter den besten acht landen. Beides hat er in dieser Saison noch nicht geschafft. Geigers bis dato bestes Resultat ist ein 23. Rang im November beim Weltcup im norwegischen Lillehammer. In der Nacht zum Sonntag braucht er nun ein Top-Acht-Ergebnis. Angesichts seiner schon lange andauernden Formkrise ist das unrealistisch.
Prevc siegt
Bester Deutscher im stark ausgedünnten Team von Bundestrainer Stefan Horngacher war Philipp Raimund auf dem 15. Rang. Luca Roth belegte beim Sieg des slowenischen Gesamtweltcup-Führenden Domen Prevc, der vor dem zweitplatzierten Japaner Naoki Nakamura und dessen Landsmann Ren Nikaido gewann, den 31. Platz. Felix Hoffmann, Andreas Wellinger und Pius Paschke verzichten auf die Wettkämpfe im Ort der Winterspiele von 1972.
Auch in Japan gab es wieder eine Disqualifikation. Der Slowene Ziga Jancar wurde wegen einer nicht regelkonformen Schuhgröße aus dem Wettbewerb genommen.








