Lujza Pekarikova, die Frau von Hertha-Legende Peter Pekarik, sang vor 10.000 Zuschauern die slowakische Nationalhymne und sorgte damit für einen emotionalen Höhepunkt bei seinem Abschiedsspiel. Sie hatte sich zwei Jahre lang Gesangsunterricht genommen, um diesen Auftritt zu realisieren.
Emotionale Darbietung: Lujza Pekarikova begeistert im Stadion von Košice

Lujza Pekarikova, die Ehefrau von Peter Pekarik, einem ehemaligen Spieler von Hertha BSC, trat kürzlich im Stadion von Košice auf. Vor 10.000 Zuschauern sang sie die Nationalhymne der Slowakei, was als mutiger Schritt gewertet wird. Für diesen Auftritt hatte sie sich zwei Jahre lang Gesangsunterricht genommen.
Der Anlass war das 138. Länderspiel von Pekarik gegen Montenegro, das mit einem 2:2 endete. Mit diesem Spiel wurde er zum Rekordhalter seines Landes, zusammen mit Marek Hamsik. Es war zudem sein Abschiedsspiel. Lujza trug ein Kleid in den slowakischen Landesfarben, das mit der Nummer zwei, Pekariks Trikotnummer, versehen war, und sorgte mit ihrem Auftritt für einen emotionalen Höhepunkt.
In einem Interview äußerte Lujza, dass es einer der emotionalsten Momente ihres Lebens war. Sie beschrieb, wie sie beim Betreten des Rasens nervös war, aber als die Hymne erklang, fühlte sie sich nur noch von der Musik und der Bedeutung des Augenblicks getragen. Sie betonte, dass es eine sehr persönliche und emotionale Darbietung war, die auch ihre Wertschätzung für die Slowakei und die Karriere ihres Mannes widerspiegelte.
Lujza Pekarikova: Gesang als wichtiger Teil ihres Lebens
Um sich auf diesen besonderen Moment vorzubereiten, begann Lujza vor zwei Jahren mit dem klassischen Gesang. Sie hatte die Möglichkeit, bei der tschechischen Sopranistin Kateřina Hájovská zu studieren und setzt ihr Studium nun in Berlin fort. Der Gesang hat für sie eine große Bedeutung erlangt.
Das Paar ist seit dem 29. Dezember 2012 verheiratet und seit Sommer 2010 zusammen. Lujza äußerte ihren Stolz auf Peter, nicht nur wegen seines Rekords, sondern auch wegen seiner Persönlichkeit. Sie hob hervor, dass es eine bemerkenswerte Leistung ist, 20 Jahre auf diesem Niveau in der Nationalmannschaft zu spielen, was Disziplin und Beständigkeit erfordere.
Die Zukunft der Pekariks in Berlin
Nach dem emotionalen Auftritt stellte Lujza fest, dass die Hymne ihren Mann sehr berührt hat. Er habe ihr nach dem Spiel gesagt, dass es einer der stärksten Momente seiner Karriere gewesen sei. Lujza betonte, dass Peters langjährige Karriere im Fußball außergewöhnlich sei, sowohl im slowakischen als auch im europäischen Kontext.
In Bezug auf die Zukunft äußerte Lujza, dass Berlin ihr Zuhause sei und sie sich dort wohlfühlen. Sie haben in der Stadt ein Leben aufgebaut und viele schöne Erinnerungen gesammelt. Peter sieht seine Zukunft bei Hertha, möglicherweise als Spieler der U23 oder als Trainer im Nachwuchsbereich.
Quellen: B.Z.
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