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Ex-Bundesliga-Profis feiern Meisterschaft mit Inter Mailand

Hakan Calhanoglu, Benjamin Pavard, Yann Sommer und noch weitere: Bei Inter Mailand spielen viele Profis mit Bundesliga-Vergangenheit. Die Meisterschaft nach dem Derbysieg feiern sie ausgelassen.

Fans von Inter Mailand feiern die Meisterschaft auf der Piazza Duomo.
Foto: Marco Ottico/LaPresse/AP/dpa

Nachdem sie die Meisterschaft mit Inter Mailand gewonnen hatten, feierten auch die ehemaligen Bundesliga-Spieler im Team ausgelassen. Hakan Calhanoglu veröffentlichte nach dem 2:1 (1:0) Sieg im Stadtderby gegen die AC Mailand ein Video aus der Kabine, in dem er mit einem großen Lautsprecher, freiem Oberkörper und rhythmischen Bewegungen zu sehen war.

«Ihr solltet auch tanzen», schrieb der Türke, der bei Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV gespielt hatte. Für den in Mannheim geborenen Mittelfeldspieler war der Erfolg extra speziell – vor seinem Wechsel zu Inter spielte er von 2017 bis 2021 für die AC.

Auch der ehemalige Bayern-Torwart Yann Sommer freute sich sehr über den italienischen Meistertitel, den Inter bei 17 Punkten Vorsprung auf den Stadtrivalen und noch fünf ausstehenden Partien nach dem Derby-Sieg nicht mehr zu nehmen ist. «Kein Wort kann das beschreiben», meinte der Schweizer Nationalspieler.

Hektische Schlussphase – 3 rote Karten

Nach dem Triumph konnte Inter-Kapitän Lautaro Martinez die Freudentränen nicht zurückhalten: «Wir haben viel gelitten. Wir haben hart dafür gearbeitet. Was soll ich sagen: Das ist das Schönste in meinem Fußballer-Leben», sagte der Argentinier bei DAZN und lobte sein Team: «Das ist eine Super-Truppe.»

Der Finalist der Champions League 2023 hatte im Giuseppe-Meazza-Stadion keine Schwierigkeiten bei der Meisterkür. Der 36-jährige Francesco Acerbi eröffnete Inter mit seinem Führungstor in der 18. Minute den Weg – nach einer Vorlage von Ex-Bayern-Profi Benjamin Pavard. Der ehemalige Gladbacher Marcus Thuram (49.) erzielte mit seinem zwölften Serie-A-Treffer der Saison im ausverkauften San Siro die eigentlich beruhigende Führung – bis Fikayo Tomori (80.) den Anschlusstreffer für die Hausherren erzielte.

In der turbulenten Endphase mit drei Platzverweisen brachten die Gäste den Vorsprung über die Ziellinie. Inter hat nun den zweiten Stern auf dem Trikot gewonnen – in Italien wird für jede zehnte Meisterschaft ein Stern verliehen.

dpa