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Ex-BVB-Manager sieht sich Vorwürfen von 29 mutmaßlichen Opfern konfrontiert

Vorwürfe gegen ehemaligen BVB-Manager: 29 mutmaßliche Opfer nehmen Stellung Die Vorwürfe gegen einen ehemaligen Manager von Borussia Dortmund belasten den Verein erheblich. Es geht um den sexuellen Missbrauch mehrerer Jugendlicher, wobei diese schweren Anschuldigungen im vergangenen Jahr ans Licht kamen.

Sexualdelikte meist verjährt: 29 mutmaßliche Opfer erheben Vorwürfe gegen Ex-BVB-Manager
Radwan Menzer auf Pexels

Vorwürfe gegen ehemaligen BVB-Manager: 29 mutmaßliche Opfer nehmen Stellung

Die Vorwürfe gegen einen ehemaligen Manager von Borussia Dortmund belasten den Verein erheblich. Es geht um den sexuellen Missbrauch mehrerer Jugendlicher, wobei diese schweren Anschuldigungen im vergangenen Jahr ans Licht kamen. Inzwischen haben sich insgesamt 29 vermeintliche Opfer gemeldet. Ein zentrales Problem besteht jedoch darin, dass viele der angezeigten Vorfälle aufgrund der Verjährung nicht mehr verfolgt werden können, was die Kritik an Borussia Dortmund verstärkt.

Ein Jahr nach der Veröffentlichung der Missbrauchsvorwürfe sieht sich Borussia Dortmund erneut mit heftiger Kritik konfrontiert. Die vom Verein selbst initiierte Aufarbeitung der Vorfälle wird laut Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland als schleppend und unzureichend empfunden. Die Staatsanwaltschaft Hagen hat in mehreren Verfahren Ermittlungen gegen den ehemaligen Manager eingeleitet und insgesamt 29 potenzielle Geschädigte identifiziert. Von diesen Verfahren wurden jedoch 23 eingestellt, was die Staatsanwaltschaft hauptsächlich auf die lange Zeitspanne der mutmaßlichen Taten zurückführt, die sich von den 1980er-Jahren bis 2017 erstrecken. In vielen Fällen sind die Verjährungsfristen bereits abgelaufen oder die Vorwürfe waren zu dem Zeitpunkt noch nicht strafbar.

Ermittlungen und die Herausforderung der Aufarbeitung

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hagen erläuterte, dass die Altersspanne der potenziell Geschädigten zwischen zwölf und 24 Jahren liegt. Es könnte möglich sein, dass weitere Verfahren hinzukommen. Im Oktober 2025 wurde bekannt, dass der beschuldigte Manager in den 1990er-Jahren einen Nachwuchsspieler bedrängt und missbraucht haben soll. Dabei soll er den jungen Spieler mit den Worten „Du willst doch Profi werden“ unter Druck gesetzt haben. Bereits im Jahr 2010 hatte ein Schreiben eines Opferanwalts auf die problematische Verbindung zwischen Karrierechancen und sexuellen Dienstleistungen hingewiesen.

Die Vorwürfe scheinen in einem größeren Kontext zu stehen, da es Hinweise auf weitere betroffene Personen gibt. Der Beschuldigte selbst weist die Anschuldigungen zurück, und die Unschuldsvermutung gilt. Einer der potenziell Betroffenen äußerte sich kritisch zur Art und Weise, wie die Aufarbeitung erfolgt. Borussia Dortmund hat die externe Untersuchung an die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und die Strafrechtskanzlei Knauer vergeben. Während im Strafrecht Verjährungen eine Rolle spielen, sind diese im Rahmen der Aufarbeitung irrelevant, dennoch scheinen sich hier Verzögerungen abzuzeichnen. Ein Betroffener berichtete, dass es mehrere Monate gedauert habe, bis er kontaktiert wurde, und das darauf folgende Gespräch sei als distanziert empfunden worden. Er zeigte Unverständnis darüber, weshalb ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen mit der sensiblen Aufarbeitung beauftragt wurde, da dies der Thematik nicht gerecht werde.

Die Reaktionen von Borussia Dortmund sowie der BDO auf die laufenden Untersuchungen stehen noch aus. Beide Parteien haben angekündigt, erst nach Abschluss der Aufarbeitung Stellung zu nehmen. Die Situation bleibt angespannt, und die betroffenen Personen setzen ihre Hoffnungen auf eine umfassende und ernsthafte Auseinandersetzung mit den Vorwürfen.


Quellen: n-tv, maz-online

Bildquelle: Radwan Menzer auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS