Die Titelverteidigerin erreicht den 14. Platz und lag 22,70 Sekunden hinter der Siegerin Sharon van Rouwendaal zurück.
Leonie Beck verpasst Medaille bei Freiwasserschwimm-WM

Leonie Beck konnte bei den Weltmeisterschaften in Katar im Freiwasserschwimmen über fünf Kilometer keine Medaille gewinnen. Die Titelverteidigerin belegte den 14. Platz.
Die 26-Jährige erreichte nach 57:56,60 Minuten das Ziel und war somit 22,70 Sekunden langsamer als Sharon van Rouwendaal. Die Niederländerin wurde in Doha zur Doppelweltmeisterin gekrönt, nachdem sie bereits über 10 Kilometer gewonnen hatte. Den zweiten Platz belegte Chelsea Gubecka aus Australien, während die Brasilianerin Ana Marcela Cunha Dritte wurde. Jeannette Spiwoks schaffte es nicht unter die besten 30.
Beck hatte einen etwas langsameren Start und war als Zehnte mit neun Sekunden Rückstand auf die letzten 1,7 Kilometer gegangen. Aufgrund des stark beschleunigten Tempos vorne hatte sie keine Möglichkeit mehr aufzuholen, genauso wie Spiwoks, die am Ende weit zurückfiel.
Die Bayerin Beck, die in Italien lebt und trainiert, hatte in ihrer Karriere bislang fünf WM-Medaillen gewonnen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Japan hatte Beck sogar zweimal Gold gewonnen. Diesmal lief schon das Zehn-Kilometer-Rennen nicht wie gewünscht. Nach Platz 20 bei gut 20 Grad Wassertemperatur hatte Beck stark gefroren und gesagt: «Kaltes Wasser ist nicht so meins.»
Trotzdem gehört die ehemalige Beckenschwimmerin zu den Topfavoritinnen bei den Olympischen Spielen in Paris, wo die Freiwasserrennen in der Seine stattfinden.








