Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Tennis-Olympiasieger Zverev kämpft sich ins Achtelfinale bei den French Open

Zverev musste gegen Griekspoor hart kämpfen, um nach 4:14 Stunden einen Sieg zu erringen und sein Titelmission fortzusetzen.

Steht zum siebten Mal im Achtelfinale der French Open: Der deutsche Alexander Zverev.
Foto: Christophe Ena/AP/dpa

Der Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat sein enttäuschendes Drittrunden-Aus bei den French Open knapp vermieden und kann weiterhin seine Titelmission in Paris verfolgen. Trotz seiner ersten beiden Satzverluste im Turnierverlauf gelang es dem 27-Jährigen, sich gegen den Niederländer Tallon Griekspoor nach 4:14 Stunden noch zu einem 3:6, 6:4, 6:2, 4:6, 7:6 (10:3)-Sieg zu kämpfen.

Zverev erreichte damit zum siebten Mal in Folge das Achtelfinale beim Grand-Slam-Turnier auf Sand. Im Kampf um das Viertelfinal-Ticket wird er auf den Sieger des Duells zwischen dem Dänen Holger Rune und Jozef Kovalik aus der Slowakei treffen.

Wenig später schied Jan-Lennard Struff in der dritten Runde aus. Der 34-Jährige verlor sein Match gegen den an Nummer elf gesetzten Australier Alex De Minaur mit 6:4, 4:6, 3:6, 3:6, das von einer langen Regenunterbrechung begleitet wurde.

Becker kritisiert schwachen Start

Zverev erwischte auf dem überdachten Court Philippe Chatrier einen schwachen Start und kassierte gleich ein Break zum 0:2, das er im ersten Satz nicht mehr aufholen konnte. «In der ersten Stunde hat er mir überhaupt nicht gefallen, da war er körperlich und spielerisch irgendwie nicht auf dem Platz», sagte Tennis-Ikone Boris Becker bei Eurosport: «Da hatte ich ein bisschen Bauchschmerzen.» 

Ab Mitte des zweiten Satzes spielte Zverev druckvoller und mit deutlich weniger leichten Fehlern. Den Satzausgleich bejubelte der Weltranglisten-Vierte emotional und mit einem laustarken «Let’s go!». Ab da lief es zunächst deutlich besser für den Favoriten, der sich aber im vierten Satz wieder eine unerklärliche Schwächephase erlaubte. 

Griekspoor, der zwischendurch am rechten Oberschenkel behandelt werden musste, erkämpfte sich auch dank seiner gefährlichen Stoppbälle den fünften Satz – und erwischte dort einen Traumstart mit dem Break zum 1:0. Er baute seine Führung auf 4:1 aus, doch Zverev schlug zurück. Im Match-Tiebreak setzte sich die größere Qualität Zverevs durch.

dpa