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Neuer Trainer für VfL Wolfsburg: Ralph Hasenhüttl übernimmt das Ruder

Hasenhüttl unterschrieb einen längerfristigen Vertrag und soll den Verein aus der Abstiegszone führen, um internationale Ziele zu erreichen.

Der VfL Wolfsburg hat Ralph Hasenhüttl als neuen Trainer verpflichtet.
Foto: John Walton/PA Wire/dpa

Der Österreicher Ralph Hasenhüttl wurde zum neuen Trainer des VfL Wolfsburg ernannt. Dies wurde von der Fußball-Bundesliga nur wenige Stunden nach der Trennung vom bisherigen Chefcoach Niko Kovac bekannt gegeben.

Hasenhüttl unterschrieb einen längerfristigen Vertrag bei den Niedersachsen. Der 56-Jährige wird am Montag vorgestellt und leitet bereits am Dienstag sein erstes Training in Wolfsburg. Zuvor hatten «Kicker» und «Bild» über die bevorstehende Verpflichtung berichtet. 

Stationen in Ingolstadt und Leipzig

Hasenhüttl soll den VfL, der in diesem Jahr noch keinen Sieg errungen hat, zunächst aus der Abstiegszone führen und dann spätestens in der nächsten Saison wieder die Ziele verfolgen, die Kovac nicht erreichte: einen Platz in einem internationalen Wettbewerb. In der Bundesliga treffen die Niedersachsen nach der Länderspielpause am 30. März auf Werder Bremen.

https://twitter.com/VfL_Wolfsburg/status/1769386066811769326

Über das Wolfsburger Interesse an Hasenhüttl hatte die «Bild»-Zeitung bereits im Januar berichtet. Neben seiner Bundesliga-Erfahrung hat der frühere Stürmer von Bayern München II auch viele Erfolge als Trainer vorzuweisen. Den FC Ingolstadt führte er 2015 in die erste Liga, RB Leipzig 2017 als Aufsteiger in die Champions League. Von 2018 bis 2022 arbeitete er in der stärksten Liga der Welt: für den FC Southampton in der englischen Premier League.

Der letzte Trainer, der in Wolfsburg über einen längeren Zeitraum Erfolg hatte, war auch ein Österreicher: Mit Oliver Glasner qualifizierte sich der Volkswagen-Club 2021 für die Champions League. Seitdem folgten mit Mark van Bommel, Florian Kohfeldt und Kovac drei Trainer in weniger als drei Jahren. Unter Kovac gewann der VfL nur zwei der vergangenen 20 Bundesliga-Spiele.

dpa