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Hertha BSC: CEO Görlich spricht über bevorstehende Veränderungen und Neuzugänge

Peter Görlich, CEO von Hertha BSC, betont, dass der Klub trotz möglicher Abgänge, wie dem von Torwart Tjark Ernst, gut vorbereitet ist und nicht in ein tiefes Loch fallen wird. Er kündigt eine umfassende Transformation des Vereins an und plant, neue Spieler zu verpflichten.

Hertha BSC: CEO Görlich spricht über Veränderungen und Neuzugänge
Depositphotos

Peter Görlich, der CEO von Hertha BSC, hat angekündigt, dass der Verein vor einer umfassenden Transformation steht. Diese Veränderungen sind notwendig, um den Anforderungen im deutschen Fußball gerecht zu werden. Die Fans des Klubs zeigen jedoch besonderes Interesse an möglichen Neuzugängen. Zum Auftakt des Trainings äußerte sich Görlich zur aktuellen Situation des Vereins.

Torwart Tjark Ernst und seine Zukunft

Görlich sprach über den Torwart Tjark Ernst, der in jungen Jahren bereits eine bemerkenswerte Ausstrahlung zeigt. Dies hat das Interesse anderer Klubs geweckt. Dennoch ist sich Ernst der Bedeutung seiner Rolle bei Hertha bewusst. Görlich betonte, dass der Verein auf alle Eventualitäten vorbereitet ist und nicht in eine Krise stürzen wird, sollte Ernst den Klub verlassen.

Wechsel von Fabian Reese zu Wolfsburg

Ein weiteres Thema war der Wechsel von Fabian Reese zu Wolfsburg. Görlich würdigte die drei Jahre, die Reese bei Hertha verbracht hat, und bedauerte, dass der Plan, ihn als Aufstiegskapitän zu etablieren, nicht wie gewünscht umgesetzt werden konnte. Er zeigte Verständnis für die Emotionen der Fans, konnte jedoch nicht nachvollziehen, warum in kurzer Zeit alles negativ bewertet wird. Der Verein ist mit der finanziellen Ablösung von Reese zufrieden.

Neuzugänge und Kaderplanung

Görlich äußerte sich auch zu den Neuzugängen. Er erklärte, dass der aktuelle Trainingskader gut aufgestellt sei. Unter den elf Abgängen befinden sich Spieler, die keine zentrale Rolle im Team gespielt haben. Der Fokus liegt darauf, den „Berliner Weg“ auf dem Spielfeld zu zeigen, was auch Chancen für Talente aus der Akademie eröffnet, die sich bewährt haben.

Allgemeine Situation des Vereins

Der CEO erinnerte daran, dass der Klub vor drei Jahren mit existenziellen Problemen konfrontiert war. Daher wird der Umbau des Vereins schrittweise angegangen. Görlich stellte klar, dass Hertha BSC nicht in einer komfortablen Lage ist und sich die Umstände seitdem verändert haben.

Co-Trainer-Position

Abschließend sprach Görlich über die Suche nach einem neuen Co-Trainer. Eine Entscheidung wird in den kommenden Tagen erwartet. Der neue Co-Trainer soll in der Lage sein, in allen Phasen des Spiels Einfluss zu nehmen. Ein weiterer Trainer wird zum bestehenden Team hinzukommen.


Quellen: B.Z., rbb24, Bild

Bildquelle: Depositphotos

Ronny Winkler