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Hertha BSC gegen Köln: Fünf Lehren aus dem Unentschieden im Testspiel

Hertha BSC erreichte im Testspiel gegen Köln ein 2:2-Unentschieden, wobei Trainer Stefan Leitl positive Erkenntnisse über die Fitness und das Pressing seiner Mannschaft gewann. Die Offensivleistung über die Flügel war stark, während der Mittelstürmer Schuler schwächelte.

Hertha BSC erzielt 2:2 gegen Köln: Fünf Erkenntnisse aus dem Testspiel
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Hertha BSC erzielt 2:2 gegen Köln: Fünf Erkenntnisse aus dem Testspiel

Im Testspiel gegen den Bundesligisten Köln gelang Hertha BSC ein 2:2-Unentschieden, das durch einen späten Treffer von Soufian Gouram in der Schlussminute zustande kam. Der Fokus lag jedoch nicht nur auf dem Ergebnis, sondern auch auf den Erkenntnissen, die Trainer Stefan Leitl aus dieser Partie gewinnen konnte.

1. Startelf für das Spiel gegen Bochum steht fest

Torhüter Marius Gersbeck zeigte eine starke Leistung und verhinderte zahlreiche Chancen der Kölner. Er wird voraussichtlich im Ligaspiel gegen Bochum am Freitag im Tor stehen. Die Abwehr wird von Eitschberger, Gechter, Dardai und Zeefuik gebildet. Im Mittelfeld werden Seguin und Lum agieren, während Sessa die offensive Rolle übernimmt. Der Angriff wird von Winkler, Schuler und Kapitän Brekalo gebildet. Da Schuler verletzt das Spielfeld verlassen musste, könnte Grönning, der bereits ein Tor erzielt hat, in die Startelf rücken.

2. Pressing zeigt Wirkung – in Teilen

Im ersten Abschnitt des Spiels funktionierte das hohe Pressing der Hertha überraschend gut. Köln hatte Schwierigkeiten, sich zu befreien und wurde stark unter Druck gesetzt. Die Fitness der Spieler für diese intensive Spielweise scheint gegeben zu sein. Allerdings gab es eine auffällige Lücke zwischen Abwehr und Mittelfeld, die Köln mit langen Bällen ausnutzte. Das erste Gegentor fiel nach sieben Minuten durch Ragnar Ache, das zweite nach einer Ecke durch Bülter.

3. Offensivspiel über die Flügel, Schwächen im Zentrum

Hertha BSC setzte überwiegend auf Angriffe über die Flügel. Brekalo und Winkler versuchten, durch Flankenläufe Chancen zu kreieren, fanden jedoch selten einen Mitspieler. Im Zentrum war Schuler kaum präsent und konnte keine entscheidenden Bälle annehmen, was zu einer vergebenen Möglichkeit führte. Trainer Leitl hat daher den Wunsch nach einem torgefährlichen Mittelstürmer geäußert.

4. Spieler in guter Verfassung

Mehrere Spieler hinterließen einen positiven Eindruck, darunter Eitschberger, Dardai, Gersbeck, Gechter, Winkler, Seguin und Brekalo. Lum zeigte sowohl starke als auch schwache Phasen und machte einige Fehler. Zeefuik kämpfte sich nach einer längeren Verletzung zurück, ihm fehlt jedoch noch die nötige Spielpraxis.

5. Neuzugang Adewumi noch nicht auf dem Niveau

Die Stärken von Adewumi, insbesondere seine Schnelligkeit und Dribbling-Fähigkeiten, waren im Spiel gegen Köln nicht zu erkennen. Er versuchte, sowohl als hängende Spitze als auch über die rechte Seite zu agieren, zeigte jedoch noch Verbesserungspotenzial.

Fazit des Trainers

Trainer Leitl äußerte sich zufrieden über die Leistung seiner Mannschaft und betonte, dass die Spieler die geforderten Vorgaben gut umsetzten. Er hob das gute Pressing und die vielen Ballgewinne hervor, merkte jedoch an, dass die Mannschaft an der Effizienz im Abschluss arbeiten müsse.

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Quellen: B.Z., Bild

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Ronny Winkler